Themen Gewalt und sexuelle Belästigung: SPÖ-Frauen informieren, wo es Hilfe gibt
BEZIRK FREISTADT. Im Rahmen der „16 Tage gegen Gewalt“ informieren die SPÖ-Frauen aus dem Bezirk Freistadt mit verschiedenen Aktionen darüber, wo es Hilfe bei Gewalt und sexueller Belästigung gibt.

„Von Gewalt betroffene Frauen sollen wissen, wo sie sich hinwenden können und dass sie nicht alleine sind“, sagt SPÖ-Bezirksfrauenvorsitzende Susanne Füxl. Im Jahr 2016 wurden im Bezirk Freistadt 22 Betretungsverbote gegen Gewalttäter ausgesprochen.
Sexuelle Belästigung gehört für viele Frauen zum Alltag
„Belästigung gehört für viele Frauen leider zum Alltag. Eine informelle Umfrage der SPÖ-Frauen in ganz Österreich zeigt, dass etwa jede zweite Frau unerwünschte Berührungen, Umarmungen oder Küsse ein- oder mehrmals erlebt hat“, weiß Füxl. Anfang 2016 ist die Strafrechtsreform in Kraft getreten. Seither ist jede intensive und entwürdigende sexuelle Belästigung strafbar. Österreich ist mit diesem Gesetz international ein Vorbild.
Hilfe bei sexueller Gewalt am Arbeitsplatz
Institutionen wie die Gleichbehandlungsanwaltschaft, an die sich Betroffene im Fall von Diskriminierung in der Arbeitswelt wenden können, sollen gestärkt werden. Seit Juli dieses Jahres bearbeiten auch die Regionalstellen in Innsbruck, Linz, Graz und Klagenfurt alle Diskriminierungsfälle. Opfer von sexueller Belästigung bekommen kostenlose, vertrauliche und rechtliche Beratung.
Aktiv gegen Hass im Netz
Mädchen und Frauen sind zunehmend auch von Hass im Netz betroffen. Die Gesetze wurden dazu in den letzten Jahren verschärft. Cybermobbing und Verhetzung auf Grund des Geschlechts im Internet sind strafbar. Die Beratungsstelle „GegenHassimNetz“, die von MitarbeiterInnen der Organisation ZARA betreut wird, berät Opfer von Gewalt im Internet.


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