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Jugendliche legten sich 72 Stunden lang für Österreichs größte Sozialaktion ins Zeug

Mag. Susanne Überegger, 22.10.2018 09:22

BEZIRK FREISTADT. Von 17. bis 20. Oktober engagierten sich hunderte Jugendliche bei Österreichs größter Sozialaktion „72 Stunden ohne Kompromiss“. Auch im Bezirk Freistadt bewiesen Jugendliche 72 Stunden lang in drei Projekten tatkräftig ihr soziales Engagement.

Erneuerung von Hochbeeten in der Lebenshilfe Unterweißenbachalle Fotos: Katholische Jugend
  1 / 7   Erneuerung von Hochbeeten in der Lebenshilfe Unterweißenbachalle Fotos: Katholische Jugend

Einen Schlossgarten umgestalten und Menschen damit eine Freude machen – das war die Challenge, der sich sechs Schülerinnen der Wiener KunstModeDesign Schule Herbststraße in Schloss Haus in Wartberg erfolgreich stellten.

Terrasse neu gestaltet und Barfußweg angelegt

Ziel der Teilnehmerinnen war es, in 72 Stunden den Garten des Wohnheims Schloss Haus neu zu gestalten und in eine Wohlfühloase zu verwandeln. Eine stark zugewachsene Terrasse wartete darauf, komplett neu gestaltet zu werden. Dafür mussten die meisten bereits bestehenden Pflanzen gerodet werden. Danach gingen die Mädchen daran, neue Pflanzen zu besorgen.

Als „Draufgabe“ legten die jungen Gärtnerinnen noch einen Barfußweg an. Besonders schön empfanden es die Teilnehmerinnen, etwas vom Leben im Schloss mitzubekommen – und sie freuten sich, wenn sie bei ihrer Arbeit von den Fenstern aus neugierig beobachtet wurden. 

Fünf neue Hochbeete gebaut

Eine Jugendgruppe aus Unterweißenbach hatte es sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit den Bewohnern in der Lebenshilfe Unterweißenbach die in die Jahre gekommenen Hochbeete zu erneuern.

Gemeinsam mit den Klienten der Tagesheimstätte wurden fünf neue Hochbeete aus Lerchenholz gebaut. 72 Stunden lang wurde fleißig geschnitten, gehobelt und geschliffen.

Allen machte es Freude, bei wunderschönem Herbstwetter gemeinsam draußen zu arbeiten. So wurden Barrieren abgebaut und neue Kontakte geknüpft, was alle Beteiligten als große Bereicherung empfanden.

Mitarbeitern der Volkshilfe über die Schulter geblickt

Eine „bayerisch-oberösterreichische Kooperation“ war folgendes 72-Stunden-Projekt: Die Teilnehmer tauchten gemeinsam in den Alltag der Volkshilfe Freistadt ein. Je sieben Jugendliche aus Bayern bzw. Schüler des Gymnasiums Freistadt wollten die Arbeit der Volkshilfe Freistadt kennenlernen und vor allem jenen Menschen begegnen, die dort einkaufen bzw. im Betreuten Wohnen leben.

Die Jugendlichen begleiteten die Mitarbeiter der Volkshilfe Freistadt bei der Arbeit im Shop und mit den Bewohnern. Sie halfen beim Bau eines Skiständers mit und hatten Freude daran, mit den Bewohnern zu kochen, zu spielen, zu reden oder spazieren zu gehen.

Gute Stimmung und Spaß

Die meisten Jugendlichen waren zum ersten Mal bei den „72 Stunden ohne Kompromiss“ dabei, waren aber schon nach wenigen Stunden begeistert. Der Projektverantwortliche Simon Sternbauer (Katholische Jugend) freut sich, „dass die Stimmung so gut war und für alle Teilnehmer etwas dabei war, das ihnen Spaß gemacht und sie bereichert hat“.

„72 Stunden ohne Kompromiss“ ist ein Projekt der Katholischen Jugend in Zusammenarbeit mit youngCaritas und Hitradio Ö3. Unter dem Motto „Challenge your Limits“ setzten sich Jugendliche von 14 bis 25 Jahren für die gute Sache sein.


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