Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

MÜHLVIERTEL. Viele Mühlviertler forderten am Donnerstag vor dem Linzer Landhaus ein Erdkabel statt einer Freileitung für das geplante 110 kV-Projekt von Freistadt über Urfahr-Umgebung nach Rohrbach. 

Fotos: Victoria Preining
  1 / 5   Fotos: Victoria Preining

1500 Bürger aus den drei Regionen Mühlviertel, Innviertel und Altmal-Kremstal versammelten sich vor dem Landhaus, um ihren Unmut zu äußern und ihre Forderungen zu präsentieren. Was die drei Regionen verbindet? Sie alle setzen sich für ein Erdkabel statt einer Freileitung bei geplanten Hochspannungsprojekten durch ihre Region ein.

10.000 Unterstützungserklärungen

„Es kann nicht sein, dass die Erdverkabelung von Hochspannungsstraßen in Städten seit langem völlig selbstverständlich ist, aber in den ohnehin meist infrastrukturell benachteiligten ländlichen Regionen verweigert wird“, heißt es von den Erdkabel-Befürwortern. Alleine im Mühlviertel liegen bisher 10.000 Unterstützungserklärungen für eine innovative Lösung zur Erhaltung des Landschaftsbildes, zum Wohle der betroffenen Bevölkerung und zur Verbesserung der Resilienz der Stromversorgung vor.

„Experten sind für Erdkabel“

„Wir sind keine weltfremden Verhinderer, ganz im Gegenteil. Wir, die Zivilgesellschaft, haben Kosten und Mühen auf uns genommen und uns von neutralen technischen und wirtschaftlichen Fachleuten die neuesten Expertisen eingeholt, die ganz klar sagen, dass die moderne, die bessere Lösung ein Erdkabel ist“, sagt Dominik Revertera, Sprecher für das Mühlviertel.

Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner reagierte mit einer Stellungnahme auf die Kundgebung. Was er dazu sagt, kann man hier lesen: Stellungnahme Achleitner


Mehr zum Thema


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden