Rekord beim Roten Kreuz: Bei 23.800 Einsätzen zweieinhalb Mal zum Mond und zurück gefahren
BEZIRK FREISTADT. Eine beachtliche Bilanz für das Jahr 2018 zog der Bezirksstellenleiter des Roten Kreuzes, Alois Hochedlinger, bei der Bezirksstellenversammlung beim Kräuterwirt Dunzinger in Hirschbach. Fast 23.800 Mal rückten die Retter im Vorjahr aus.

Zu ganzen 23.788 Einsätzen und Krankentransporten wurden die Rotkreuz-Mitarbeiter im Bezirk alarmiert – zu mehr als 900 Einsätzen wurde zusätzlich das Notarztteam entsandt. Die dabei zurückgelegten 959.300 Kilometer entsprechen der 2,5-fachen Distanz von der Erde bis zum Mond. Weitere knapp 150.000 Kilometer wurden in den anderen Sparten des Roten Kreuzes (Hausärztlicher Notdienst, Katastrophenhilfsdienst, etc.) zurückgelegt.
1.124 freiwillige Mitarbeiter
Das Rote Kreuz im Bezirk umfasste 2018 1.124 freiwillige Mitarbeiter, die mit ihren 173.503 freiwilligen Leistungsstunden einen äußerst wertvollen und vor allem unbezahlbaren Dienst im Zeichen der Nächstenliebe leisteten.Aber auch die übrigen Zahlen lassen sich sehen: mehr als 2.600 Visiten (ärztliche Hausbesuche) führte das Team des Hausärztlichen Notdienstes (HÄND) durch, rund 1.200 Mal wurden die 63 Klienten von Mitarbeitern des Besuchsdienstes kostenfrei besucht, 3.800 Einkäufe wurden in den Rotkreuz-Sozialmärkten in Hagenberg und Unterweißenbach verzeichnet.
Wichtige Schulungen
„Ganz nebenbei“ wurde auch noch die Bevölkerung auf eventuelle Notfälle vorbereitet – in rund 90 Veranstaltungen wurden knapp 1.530 Menschen in Erster Hilfe geschult bzw. deren Wissen aufgefrischt.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden