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BEZIRK FREISTADT. Auch im Bezirk Freistadt gibt es die ersten beiden Coronavirus-Fälle. 

Symbolfoto: Weihbold
Symbolfoto: Weihbold

In Oberösterreich gibt es derzeit 90 Erkrankte. Im Bezirk Freistadt wurde heute morgen ein Rot-Kreuz-Einsatzstab aktiviert. „Es finden regelmäßig Besprechungen mit Polizei und Rotem Kreuz statt“, sagt Außerweger. 

Die Grenze zwischen Tschechien und Österreich wird ab Mitternacht gesperrt. „Auch hier ist die Polizei im Einsatz. Allerdings dürfen Personen, die im Umkreis von 50 Kilometern der Grenze arbeiten, auch weiterhin die Grenze übertreten, um zwischen Arbeitsplatz und Wohnung pendeln zu können“, sagt Bezirkshauptfrau Andrea Außerweger.

Aktuell bestätigte Fälle (Stand: 13. März, 18.37 Uhr) 

·         Linz 18

·         Perg 14

·         Urfahr-Umgebung 12

·         Linz-Land 11

·         Wels 8

·         Wels-Land 7

·         Ried 6

·         Grieskirchen 3

·         Vöcklabruck 3

·         Steyr 2

·         Freistadt 2

·         Gmunden 2

·         Rohrbach 1

·         Schärding 1

Um die Infektionsgefahr weiter einzudämmen, errichteten das Rote Kreuz jetzt Schleusen-Zelte vor Spitälern. Diese helfen, dass Personen mit möglichen Corona-Erkrankungen nicht in Kontakt mit anderen Patienten kommen. Das Erste entsteht derzeit vor dem Kepler-Universitätsklinikum. 

Damit soll auch das Besuchsverbot kontrolliert werden, das seit heute in Krankenhäusern, aber auch Altenheimen und Pflegeheimen, Reha-Einrichtungen und Wohneinrichtungen nach dem Chancengleichheitsgesetz gilt. „Es geht um den Schutz der Älteren, der Kranken und Pflegebedürftigen, die zu den besonderen Risikogruppen zählen. Der Schutz dieser Personen hat aber jetzt oberste Priorität“, bekräftigten Landeshauptmann Thomas Stelzer, Landeshauptmann-Stellvertreterin Gesundheits-LR Christine Haberlander und Sozial-LR Birgit Gerstorfer bei der Bekanntgabe des Besuchsverbotes. 


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