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Corona-Virus: Freiwillige Rot Kreuz-Mitarbeiter leisten unbezahlbaren Beitrag bei Bekämpfung

Mag. Michaela Maurer, 25.04.2020 18:15

BEZIRK FREISTADT. Freiwillige Rot Kreuz-Mitarbeiter leisten einen unbezahlbaren Beitrag in der Bekämpfung des Corona-Virus. 
 

Covid-Testung im Altenheim: ÖRK/M. Reisinger
  1 / 2   Covid-Testung im Altenheim: ÖRK/M. Reisinger

Die aktuelle Situation rund um das Corona-Virus stellt das Gesundheitssystem und somit auch das Rote Kreuz auf die Probe. „Das humanitäre Ziel des Roten Kreuzes ist es dort zu helfen, wo Hilfe dringend benötigt wird. Daher ist das Rote Kreuz auch bei der Bekämpfung dieser Pandemie verstärkt im Einsatz“, erklärt Johannes Thürriedl, Chef des Stabes des Roten Kreuzes im Bezirk Freistadt.

Bereits über 1.800 Testabstriche wurden im Bezirk Freistadt vom Roten Kreuz abgenommen. Dazu zählen auch die Großabnahmen in den Altenheimen, welche zusätzlich mit vermehrtem Personal- und Logistikaufwand verbunden sind.

Erhöhtes Risiko

„All diese Leistungen wären ohne unsere freiwilligen Mitarbeiter nicht möglich. An dieser Stelle möchte ich ihnen im Namen des Roten Kreuzes Freistadt ein herzliches Dankeschön aussprechen. Man muss es ihnen hoch anrechnen, dass sie sich freiwillig einem erhöhten Gesundheitsrisiko aussetzen. Das alles machen sie ohne Bezahlung aus Liebe zum Menschen – nämlich zu den Menschen im Bezirk Freistadt“, ist der Bezirksrettungskommandant Charles Pickering sichtlich stolz auf seine Mannschaft. Beachtlich ist, dass im administrativen Bereich der Abnahmeteams weitere Freiwillige zum Einsatz kommen, die sich speziell für diese Tätigkeit gemeldet haben und vorher keine Rotkreuz-Mitarbeiter waren.

Freiwillige helfen aber nicht nur bei den Probeentnahmen. Sie sind beispielsweise auch Teil des Bezirksrettungskommandos, sitzen als Verbindungsoffizier an der Bezirkshauptmannschaft, bringen die Proben in die zuständigen Labore oder betreiben unter enorm verschärften Hygienemaßnahmen den Regelrettungsdienst. Zu letzterem zählt auch der Betrieb eines eigenen Covid-Einsatzfahrzeuges, welches eigens für den Transport von Patienten mit bestätigter Infektion beziehungsweise bei Verdachtsfällen ausgerüstet wurde.

Strenge Richtlinien 

Das Rote Kreuz setzt alles daran, seine Mitarbeiter bestmöglich zu schützen. Generell herrschen im Rettungsdienst strenge Hygienerichtlinien. Diese wurden unter anderem durch das Tragen von Schutzmasken verstärkt. Bei Verdacht auf eine Covid-Infektion müssen die Mitarbeiter zusätzlich einen Ganzkörper-Schutzanzug verwenden. „Vor allem jetzt, wo es wärmer wird, ist das auch eine körperliche Herausforderung. Wir sind stolz, dass wir auf unsere Mitarbeiter zählen können“, sagt Pickering.


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