Ein perfektes Platzerl zum Nachdenken

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Mag. Claudia Greindl Mag. Claudia Greindl, Tips Redaktion, 08.10.2020 17:15 Uhr

KALTENBERG. Ein „Nachdenkplatzerl“, eine Idee von Elfi Guttenbrunner aus St. Oswald, ist unterhalb des Kammerer Kreuzes enstanden. Es ist ein Ort, der zum Verweilen, Schauen und Nachdenken einlädt. wo einem bewusst wird, wie herrlich unsere Schöpfung und wie schätzens- und schützenswert unsere Heimat ist. Aber auch, wie bedroht diese z. B. durch die veralteten, hochriskanten Atomkraftwerke rund um unser Land ist.

Die Idee haben das Tourismusforum und die Gemeinde Kaltenberg, das Anti Atom Komitee und der Stelzhamerbund gemeinsam in einem Leader-Projekt verwirklicht. Neben zahlreichen freiwilligen Helfern waren auch die Mittelschule und der Polytechnische Lehrgang Unterweißenbach an der Verwirklichung beteiligt.In einer überdachten „Stoabloßmauer“ befinden sich zwei Fenster. Man ist eingeladen, die Fensterflügel zu öffnen.

Texte mit Mahnung und Hoffnung

Im Fenster auf der Nordseite sind mahnende Mundarttexte von Autoren des Stelzhamerbundes zur Atomkraft und zur Ausbeutung der Natur zu lesen. Auf der Südseite findet man Hoffnungstexte zum Wunder der Schöpfung. Passende Bilder aus der Region umrahmen die Infos und die Texte.

Zahlreiche Ehrengäste bei Eröffnung

Bei traumhaftem Herbstwetter begrüßte Kaltenbergs Bürgermeister Alois Reithmayr zahlreiche Ehrengäste und Mitwirkende, unter anderem den Präsidenten des OÖ Stelzhamerbundes Klaus Huber, LAbg. a. D. Maria Jachs, den ehemaligen ÖSV-Direktor Hans Pum, Obmann des Anti Atom Komitees Alfred Klepatsch und sein Team, sowie Bgm. Franz-Xaver Hölzl - Obmann-Stv. des Verbandes Mühlviertler Alm. Projektinitiatorin Elfi Guttenbrunner und Karl Hackl übermittelten Gedanken zur Bedrohung durch Atomkraft und zur Schöpfung. Pater Franz Kerschbaummayr segnete diesen besonderen Ort. Die 6er-Behm aus Kaltenberg sorgten für die musikalische Umrahmung.

Durch Leader unterstützt

„Die Umsetzung des Projekts wäre ohne die vielen freiwilligen Helfer, die Bereitschaft der Grundstücksbesitzer, dem Engagement des Stelzhamerbundes, der Mittelschule und Polytechnischen Schule Unterweißenbach, sowie dem Tourismusforum Kaltenberg nicht möglich gewesen“, betont Bürgermeister Reithmayr als Koordinator vor Ort. Seitens des Anti Atom Komitees dankt Geschäftsführer Manfred Doppler dem Verband Mühlviertler Alm für die Genehmigung der Leader-Förderung und der Unterstützung durch Leader-Manager Kurt Prandstetter. „Es ist schön, wenn so viele engagierte Projektbeteiligte gemeinsam ein Zeichen für die Gefahren von Atomkraftwerken setzen!“

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