Doppelmord von Wullowitz jährt sich am 14. Oktober zum ersten Mal
LEOPOLDSCHLAG. Am 14. Oktober jährt sich die Bluttat von Wullowitz, bei der ein afghanischer Asylwerber zwei Menschen tötete, zum ersten Mal.

Zwei Menschen starben nach dem Messerangriff eines afghanischen Flüchtlings (33). Erst attackierte der Täter im Streit den Rot-Kreuz-Mitarbeiter David H. (32) aus Kefermarkt, und tötete auf der Flucht einen Nachbarn, den pensionierten Landwirt Franz G. (63), um danach mit dessen Auto zu flüchten. Noch am Abend der Tat, am 14. Oktober 2019, konnte der Mörder in Linz festgenommen werden. Der lebensgefährlich verletzte Rot-Kreuz-Mitarbeiter verstarb am 18. Oktober im Spital.
Oberlandesgericht entscheidet im November über Berufung
Der Täter wurde im Juni 2020 wegen des zweifachen Mordes und des schweren Raubes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt – allerdings nicht rechtskräftig, da sein Verteidiger Berufung einlegte. „Der Akt liegt derzeit beim Oberlandesgericht Linz. Eine Entscheidung wird im Lauf des Novembers erwartet“, berichtet Staatsanwalt Reinhard Steiner auf „Tips“-Anfrage.


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