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BEZIRK FREISTADT. Für die Versorgung mit regionalen Produkten gibt es im Bezirk Freistadt immer mehr engagierte und kreative Angebote. Bei der Orientierung „auf einen Blick“ hilft ab sofort die Internetseite regionleben.at mit Landkarte und Informationen.

Andrea Bierwolf, Initiatorin „Aistkistl“, Martin Moser, Stv. Obmann Bezirksbauernkammer, Carolin Schimpl, Initiatorin „Ruck Zuck“ und Christian Naderer, Obmann Wirtschaftskammer Freistadt Foto: WKO/LK

Bio-, Bauern-, Hof-, Krammer- oder Dorf-Laden, Kistl oder Korb, Box oder Container, Selbstbedienung, Markt oder Food Coop – das Angebot an regionalen Angeboten im Bezirk Freistadt ist sehr vielfältig. Doch viele Menschen wissen nicht genau, welche Anbieter quasi ums Eck zur Verfügung stehen.

Zusammenarbeit

Im Mittelpunkt stehen Lebensmittel, Getränke und Produkte des kurzfristigen Bedarfs, die im Mühlviertel hergestellt beziehungsweise verarbeitet wurden. Präsentiert werden Vermarktungs-Initiativen und -einrichtungen, in denen mehrere regionale Produzenten beziehungsweise Händler zusammenarbeiten – egal ob landwirtschaftlich, gewerblich oder gemischt. Dazu gehören beispielsweise das „Aistkistl“ aus Wartberg unter Federführung von Andrea Bierwolf und „Ruck-Zuck“ aus Hirschbach von Carolin Schimpl.

Bewusststein für Regionalität stärken

„Wir starten mit heimischen Lebens- und Genussmitteln, weil diese im Lockdown am stärksten nachgefragt werden“, erklärt Martin Moser, Stellvertretender Obmann der Bezirksbauernkammer Freistadt. „Wir wollen damit das Bewusstsein für Regionalität und regionale Kreisläufe stärken. Was am meisten zählt, ist die Zusammenarbeit: Hand in Hand für unsere Region.“

Beim Einkauf gilt: Auch auf die „Nebenwirkungen“ achten! „Wer regional einkauft, trägt dazu bei, heimische Arbeitsplätze und Nahversorgung, aber auch Umwelt und Lebensqualität zu stärken“, betont Christian Naderer, Obmann der Wirtschaftskammer Freistadt. „Auf unsere Bauern und Unternehmer können wir wirklich stolz sein. Es geht um gemeinsame Wertschöpfung und Wertschätzung.“

Vernetzung

Wirtschafts- und Landwirtschaftskammer haben dieses gemeinsame Bezirksprojekt in den vergangenen Monaten entwickelt und organisiert. In weiteren Schritten wird es um Vernetzung und Erfahrungsaustausch der unterschiedlichen Anbieter gehen. Die Initiative regionleben.at will Kooperationen in der Vermarktung regionaler Produkte fördern, insbesondere auch zwischen Urproduzenten, Veredlern und Händlern, und neue Vermarktungsinitiativen anregen. Auch Gemeinden und Vereine sollen verstärkt angesprochen werden.


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