Bürgermeister Martin Kapeller: „In Windhaag bleiben keine Wünsche offen“

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Mag. Michaela Maurer Mag. Michaela Maurer, Tips Redaktion, 02.12.2020 08:05 Uhr

WINDHAAG. Im Tips-Gespräch spricht Bürgermeister Martin Kapeller über aktuelle Projekte, die Zukunft und den Lockdown.

Tips: Welche Projekte werden in der Gemeinde aktuell umgesetzt?

Bgm. Kapeller: Das größte aktuelle Projekt, das derzeit in Umsetzung ist, ist der Bau des neuen Zeughauses der FF Spörbichl. Es freut mich sehr, dass nach einigen Verzögerungen heuer im Februar der Baubeginn erfolgen konnte. Die Kameraden der FF Spörbichl leisten hier Großartiges und schaffen mit einer PV-Anlage und Stromspeicher energietechnisch ein Vorzeigeprojekt. Wir konnten im heurigen Jahr auch einige sehr wichtige Straßenbauprojekte umsetzen, wie die Sanierung des Güterweges Obernschlag, die Asphaltierung der Umfahrung bei der Firma Friepess sowie die Errichtung des Radweges „Hofbauernweg“. Weiters wurden die Sanierung der Aufbahrungshalle und die Neugestaltung des Friedhofparkplatzes in Angriff genommen.

Tips: Welche Projekte sind für die nahe Zukunft wichtig?

Kapeller: Für kommendes Jahr sind wieder einige Infrastrukturmaßnahmen geplant, die vor allem die Lebensqualität und Sicherheit in Windhaag verbessern werden. Dazu zählen die Asphaltierung der Siedlungsstraße im Aufeld, Sanierung des Güterweges Spörbichl sowie die Sanierung von Löschteichen. Die Sanierung von Kanalsträngen aus der ersten Bauphase vor 40 Jahren steht ebenfalls auf dem Programm. Mit der Nachbargemeinde Leopoldschlag wurde eine Bauhofkooperation gebildet, welche sich in der Planungsphase befindet und große Vorteile für beide Gemeinden bringen wird. Der Ausbau des Glasfasernetzes ist ebenfalls von entscheidender Bedeutung für die Zukunft und ein weiteres längerfristiges Projekt.

Tips: Wie geht es der Gemeinde im zweiten Lockdown?

Kapeller: Wie alle Gemeinden fordert die Coronasituation auch Windhaag heraus. Das betrifft einerseits die Organisation des Gemeindebetriebes, der Schule oder auch des Bauhofes, um einen sicheren Betrieb unter allen Umständen aufrecht zu erhalten. Andererseits ist die finanzielle Situation natürlich angespannt und vor allem ungewiss, was die weitere Entwicklung betrifft. Bund und Land OÖ unterstützen hier die Gemeinden und bieten Fördermöglichkeiten für Investitionen. Das sichert Arbeitsplätze und ermöglicht in einigen Bereichen die Verbesserung unserer Infrastruktur.

Tips: Welche Wohnprojekte werden umgesetzt? Gibt es genügend Wohnungen und Baugründe?

Kapeller: Unser letztes großes Siedlungsprojekt war das Siedlungsgebiet Aufeld. Nachdem es hier nur mehr wenige freie Parzellen gibt, ist die Suche nach neuen Baugründen wiederum notwendig. Es freut mich auch sehr, dass im Frühjahr 2021 das neue Wohnhaus der Wohnungsgenossenschaft Lebensräume bezugsfertig wird. Wir haben in Windhaag eine tolle Infrastruktur mit einigen Freizeitmöglichkeiten und einem sehr aktiven Vereinsleben. In Windhaag bleiben keine Wünsche offen.

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