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WINDHAAG. Der Windhaager Tourismuskern hat sich im Vorjahr neu aufgestellt und sich dabei große touristische Ziele gesetzt.

  1 / 2   Der Handwerksmarkt Mühlviertel-Südböhmen wurde auf September 2021 verschoben. Foto: Carina Pilgerstorfer

Anita Fleischanderl übernahm die Leitung von Stefan Rudelstorfer. Mit neuem Schwung startete das motivierte Team ins Arbeitsjahr. Geplant war vieles, aber aufgrund der Pandemie musste einiges abgesagt werden. Der beliebte Kunsthandwerksmarkt Mühlviertel-Südböhmen wurde auf 2021 verschoben.

Kleinere Projekte konnten umgesetzt werden: Auf dem Kletterfelsen der Jankaskirche am W1 wurde ein Gipfelbuch montiert, das sich großer Beliebtheit erfreut. Zeichnungen aus dem Buch werden auch auf der Facebook-Seite „Kunsthandwerksmarkt Mühlviertel-Südböhmen“ präsentiert. In den Sommermonaten suchten der Tourismuskern und das Green Belt Center in einem Fotowettbewerb „Die schönten Schätze und Plätze von Windhaag bei Freistadt“ . Als Sieger ging Christian Winter mit einem Winter-Foto der Windräder hervor.

Pläne für 2021: Audio-Guide und Waldlehrpfad neu

Für 2021 hat der Vorstand schon viele neue Projekte zusammengetragen: Für Windhaag wird ein Beitrag in der Audio-Guide-App Hearonymus erstellt. Derzeit wird an den Texten und der Aufnahme gearbeitet, die in drei Sprachen (Deutsch, Englisch und Tschechisch) hörbar sein werden. Im Frühling sollte dann der Audio-Rundgang durch Windhaag möglich sein. Sepp Schimböck hat sich um die Zusammenstellung der Texte gekümmert. Ein weiteres großes Projekt wird die Neugestaltung des in die Jahre gekommenen Waldlehrpfades in Pieberschlag. Dieser wurde 1983 errichtet und soll nun wieder zeitgemäß hergerichtet werden.

Am 18. und 19. September 2021 wird zum vierten Mal der Kunsthandwerksmarkt Mühlviertel – Südböhmen stattfinden. Als Mitveranstalter tritt die Feuerwehrmusik auf. Auch der traditionelle Rad-Wandertag im Oktober ist für 2021 wieder geplant. „Wir freuen uns schon darauf, unsere vielen Ideen 2021 umzusetzen. Das heurige Jahr hat uns gezeigt, dass man auch im Kleinen etwas bewirken kann. Besonders freut uns, dass die Windhaager heuer wieder die Schönheit unserer Gemeinde entdeckt haben. Es waren schon lange nicht mehr so viele auf den Wander- und Radwegen unterwegs wie dieses Jahr“, sagt Tourismuskernobfrau Anita Fleischanderl.


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