Familie tief betroffen von Gerüchten über Markus Eggers Ableben
KAPSTADT/UNTERWEISSENBACH. Die Überstellung der Urne des am 4. Jänner verstorbenen Modeunternehmers Markus Egger organisiert derzeit in Südafrika eine Abordnung der Familie Egger. Wo und wann sich der Unterweißenbacher mit dem Sars-Cov-2-Erreger angesteckt hat, sei nicht mehr nachvollziehbar, reagiert die Familie auf anderslautende Medienberichte.

Aufgrund der Einreisebestimmungen nach Österreich wird die Überstellung der Urne noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Erschwert wird diese durch das noch bis 24. Jänner geltende Landeverbot für Passagierflugzeuge aus Südafrika wegen des mutierten Virusstamms. „Wir danken der österreichischen Botschaft, die uns sehr gut unterstützt“, heißt es seitens der Familie Egger.
Vermutungen entbehren jeder Grundlage
Betroffen macht die Familie, allen voran Gattin Simone und die beiden Kinder Stella und Elias, dass in bundesweiten Medien berichtet wurde, dass Markus Egger sich bei einer Veranstaltung in Südafrika mit einem mutierten Stamm des Sars-CoV-2 angesteckt haben soll. „Es fällt uns schwer zu verstehen, dass Medien ohne Grundlage oder Rückfrage solche Vermutungen in den Raum stellen. Fakt ist: Es ist nicht mehr nachvollziehbar, wo und wann sich Markus Egger angesteckt hat. Zudem ist uns unbekannt, mit welchem Stamm des Sars-Cov-2 Markus Egger infiziert war. Die Situation selbst ist schlimm genug. Der Tod ist einer der schlimmsten Schicksalsschläge, der unsere Familie je getroffen hat. Wir sind tief betroffen.“
Auch Bürgermeister von Eggers Tod erschüttert
Auch der Unterweißenbacher Bürgermeister Johannes Hinterreither-Kern hatte am Dreikönigstag von Eggers Tod erfahren. Er sagt: „Die traurige Nachricht vom Tod von Markus Egger macht mich tief betroffen. Meine Gedanken sind bei seiner Familie. Markus war ein tüchtiger und überaus erfolgreicher Unternehmer und Nahversorger in Sachen Mode und Tracht. Er war ein Vordenker in vielen Bereichen mit einem Gespür für Neues, mit guter sozialer Einstellung seinem Team gegenüber und wichtiger Arbeitgeber in unserer Gemeinde.“


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13.01.2021 00:49
Markus Egger
Aber unbestritten ist, dass sich Frau und Herr Egger bereits seit Herbst wieder in Südafrika befanden und nicht nur die Weihnachtsfeiertage dort verbringen wollten. Warum wollten sie trotz bestehender Reisewarnung wieder die Wintermonate in Südafrika verbringen? Und war nicht auch ein Grund, dass man sich um 2. berufliche Standbein , Errichtung und Vermietung von Lodges, kümmern musste? Coronabedingt sicher jetzt nicht einfach. Darüber schreibt niemand. Vielleicht deswegen nicht, weil in Ö geht‘s um staatliche Hilfe, damit das Unternehmen überlebt, und in Südafrika wird investiert. Passt das zusammen? Aber jeder Todesfall macht einen betroffen. Auch der von Hrn. Egger.
14.01.2021 20:12
Markus Egger verstorben
Fuer alle die selber in die Welt hinaus gegangen sind ist die Wortmeldung von MiMo(sen) nicht leicht zu verstehen...
Ich bin selber "ein Sohn aus UW" und war 30 Jahre im Ausland. Mut statt Angst! RIP, Markus!