Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

PREGARTEN. Eine Vielzahl von alten Ansichten und Postkarten werden im Museum Pregarten aufbewahrt. Corona und der Winter schaffen Zeit zum Sichten und Vorbereiten neuer Ausstellungen.

  1 / 2   „Gruss aus Prägarten OÖ“: Ansichtskarte mit den beiden Kirchen um 1900 Quelle: Museum Pregarten

Eine besonders interessante „Correspondenz-Karte“ der Kunstanstalt Karl Schwidernoch aus Wien zeigt Bilder von Prägarten (sic!), Wartberg, Hagenberg und Reichenstein. Bemerkenswert ist das große Bild von Pregarten, auf dem noch beide Kirchen zu sehen sind. Die alte Kirche am Marktplatz, die 1903 abgerissen wurde und die neue Kirche, 1897 eingeweiht. Diese Postkarte datiert daher etwa aus dem Jahr 1900.

Hussiten-Einfall 1424, Bauernaufstand 1626

Der auf der Vorderseite der Postkarte ersichtliche Text lautet: „3 km von Haus nördlich liegt im Thale der Feldaist, 418 m hoch, der Markt Prägarten (1216 E.) der schon im 13. Jhdt. als Mauthstation genannt wird, dann 1424 von den Hussiten zerstört, 1626 von den aufständischen Bauern verbrannt wurde. Die Umgebung ist reich an schönen...“

Flugaufnahme aus 1941

Eine weitere Postkarte zeigt Pregarten vor 80 Jahren, und zwar als Fliegeraufnahme aus dem Jahr 1941. Zu sehen ist die stattliche Kirche, der Marktplatz mit Bäumen und die zunehmende Verbauung des Gebietes rund um die Kirche. „Die weiteren Arbeiten für die Sanierung des Hofes beim Museum ruhen derzeit. Somit widmen wir uns der Gestaltung der neuen Ausstellung im Stadel. So wie der Hof erhält auch der Stadel einen gänzlich neuen Charakter“, berichtet Obmann Reinhold Klinger.

Weitere Informationen: Museum Pregarten, Stadtplatz 13, 4230 Pregarten www.museumpregarten.at

Saisonstart: Sonntag, 11. April 2021


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden