Die Knopfmacherin: „Aus dem Nähkistchen der Oma geplaudert“
PREGARTEN. Während die Knopfstubn und das Zwirnknopfmuseum von Sabine Krump coronabedingt geschlossen sind, hat sich die Knopfmacherin etwas Neues einfallen lassen. Unter dem Motto „Könnt ihr nicht in das Museum, so kommt das Museum zu euch“ bringt sie nun über ihre Homepage und Facebook Menschen die Handarbeit näher.

„Es trifft mich als Kleinstgewerbetreibende und Kunsthandwerkerin sehr hart. Aber ich sage: Krisen bereichern den persönlichen Erfahrungsschatz und lassen sich auch in irgendeiner Form bewältigen. Wichtig dabei ist, dass man sein Selbstbewusstsein stärkt, an sich glaubt, in seinem Tun festhält und sich davon nicht abbringen lässt. Es gibt immer einen Weg. Und wenn kein Weg da ist, so setze mutig einen Fuß vor den anderen und bereite einen neuen Weg“, zeigt sich Sabine Krump, die Knopfmacherin, optimistisch.
Geschichte verstehen
„Viele Menschen verstehen das Handwerk, aber wissen wenig von der Geschichte, welche sich in ihr birgt. Man muss einfach die Vergangenheit kennen, und wenn auch nur ein kleines bisschen, um sie in der Gegenwart zu verstehen. Denn nur mit der Kenntnis der Geschichte betrachtet man ein Handwerk und das mit ihm verbundene Werkstück mit anderen Augen.“
Ihre Geschichte „Von Frauen, die den Faden in den Händen halten“ ist eine philosophische Reise über handarbeitende Mädchen. Weitere bereits vorhandene Geschichen sind „Aus dem Nähkistchen meiner Großmutter geplaudert“ oder wie der Reisefingerhandschuh-Stopfstab verwendet wurde. Nachlesen kann man die Berichte von Sabine Krump auf https://zwirnknoepfe.jimdofree.com/ oder auf Facebook „Zwirnknöpfe Sabine Krump“.


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