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Leserbrief zur Schwaiger-Gasse: Freistadt ist stolz auf seine berühmte Tochter!

Mag. Claudia Greindl, 22.02.2021 13:31

Reaktion von Herbert Schaumberger auf den Leserbrief von Stefan Resch in Tips vom 10. Februar: Noch vor ein paar Jahren gab es außer einer Vitrine im Schlossmuseum nichts, das an Brigitte Schwaiger im öffentlichen Raum erinnerte. Da hatte ich mit anderen die Vision, dass am Geburtshaus in der Waaggasse eine Gedenktafel angebracht werden soll. Der Weg dorthin war nicht leicht, aber durch das Bemühen Vieler und dank Zustimmung der Hausbesitzer wurde am 18. Mai 2018 die Gedenktafel eröffnet.

Brigitte Schwaiger: Freistadt ist stolz auf seine berühmte Tochter. Foto: Gabriele Lackner-Strauss
Brigitte Schwaiger: Freistadt ist stolz auf seine berühmte Tochter. Foto: Gabriele Lackner-Strauss

Seitdem fiel die Gedenktafel Vorbeigehenden auf, Brigitte Schwaiger war wieder im Gespräch und ihr Gedenken und ihre Werke wurden wieder lebendiger. Und dann gab es am 26. Juli 2020 zum zehnten Todestag einen Literarischen Stadtrundgang, zu dem 100 Besucher kamen. Da entstand auch die Idee für die Gasse vom Pfarrplatz hinunter zum Dechanthofplatz. Die ehemalige Milchbar am Pfarrplatz und die Gasse hinunter zur Sailors Bar spielte eine Rolle in der Jugend von Brigitte Schwaiger, daher passt die jetzt noch dunkle Gasse gut. Auch in ihrem Leben gab es dunkle Stellen, Licht und Schatten.

Lesungen im Café Suchan

Und die Brigitte-Schwaiger-Gasse wird gestaltet, bekommt ein Licht und Schautafeln mit ihren Texten, so wird wieder Licht auf die Autorin fallen. Im Cafe Suchan könnten ihre Bücher aufliegen und Lesungen statt finden. Der Prozess, der gerade läuft, wird Gutes hervorbringen. ich bin stolz auf das, was schon geschaffen wurde und möchte Danke sagen an alle die sich beteiligt haben und noch werden, auch an die Stadtgemeinde Freistadt , die hinter dem Projekt steht. Die Gasse ist ein Anfang und eine zukünftige Straße kann ja noch dazu kommen.

Nicht nur schlechtreden

Kritik ist gut und soll auch Platz haben, aber alles nur schlecht reden ist nicht angebracht, wenn man selber nichts dazu beiträgt. Ich möchte alle Freistädter und alle, die Interesse haben, zur Mitarbeit einladen und dazu, ihre Ideen einzubringen. Gemeinsam können wir dazu beitragen, das Gedenken an die Autorin und an Brigitte Schwaigers Lebenswerk lebendig zu halten.


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