Bürgermeisterin Elisabeth Teufer: „Nachhaltige Projekte jetzt besonders forcieren“

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Mag. Michaela Maurer Mag. Michaela Maurer, Tips Redaktion, 07.04.2021 19:15 Uhr

FREISTADT. Im Tips-Gespräch erzählt Bürgermeisterin Elisabeth Teufer über aktuelle Projekte und welche in naher Zukunft in der Stadtgemeinde umgesetzt werden.

Tips: Wie geht es der Stadtgemeinde nach einem Jahr Pandemie?

Bgm. Elisabeth Teufer: Zunächst einmal möchte ich mich bei den Freistädtern dafür bedanken, dass sie die Schutzmaßnahmen beachten und von den kostenlosen Testmöglichkeiten Gebrauch machen – nur so kommen wir wieder aus der Krise. Mein Dank gilt auch den vielen freiwilligen Helfern, es zeigt, dass der Zusammenhalt funktioniert. Das Coronavirus hat leider auch viele Betriebe in Bedrängnis gebracht und zahlreichen Menschen ihren Job gekostet. In Freistadt ist die Situation am Arbeitsmarkt besser als in anderen Regionen. 

Tips: Welche Projekte konnten in der Stadtgemeinde trotzdem umgesetzt werden?

Bgm. Teufer: Wir drücken bei der Infrastruktur besonders aufs Tempo. Investitionen sind die beste Antwort auf die Krise, denn sie schaffen Beschäftigung. Alleine heuer investieren wir 1,4 Millionen Euro in den Wasser- und Kanalbau. Die neue Wasserquelle in der Zelletau ist fast fertig erschlossen, demnächst starten die Arbeiten im neuen Siedlungsgebiet „Freistädter Westside“. Ich bin der Meinung, dass wir nachhaltige Projekte jetzt besonders forcieren sollten. Daher bauen wir unser Radwegenetz weiter aus und errichten Photovoltaik-Anlagen auf gemeindeeigenen Gebäuden. Davon profitieren wir gleich doppelt: Es ist klimafreundlich und im Falle eines Blackouts sind wir energieautark. Ich sehe die Corona-Krise auch als Chance, um in eine klimafreundliche Zukunft zu investieren.

Tips: Das Jubiläumsjahr wurde verschoben. Wie geht es damit weiter?

Bgm. Teufer: Aktuell läuft unsere Plakatkampagne „Zusammen sind wir Freistadt“. Damit wollen wir die vielen engagierten und talentierten Menschen, die in Freistadt leben, vor den Vorhang holen und Danke sagen. Wir hätten uns für das Jubiläumsjahr etwas anderes gewünscht, aber jetzt ist das Wichtigste, dass wir weiter zusammenhalten und gemeinsam diese Krise bewältigen. Einige Veranstaltungen werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Die bereits beschlossenen Förderungen für unsere Vereine bleiben jedenfalls bestehen. Denn sie sind es – egal ob Sport-, Kultur- oder Traditionsvereine –, die unsere Stadt so lebens- und liebenswert machen.

Tips: Welche Projekte stehen in nächster Zeit für die Stadtgemeinde an?

Bgm. Teufer: Wir sind drauf und dran, endlich ein Top-Hotel zu bekommen! Das ist eine große Chance für Freistadt. Daher setzen wir uns über die Parteigrenzen hinweg mit vollem Einsatz dafür ein, dass wir gemeinsam mit der Messe eine gute Lösung finden und das Projekt realisiert wird. In Kürze starten die Infrastrukturarbeiten in der Freistädter Westside. 40 Familien können sich hier ihren Traum vom leistbaren Eigenheim erfüllen. Im Betriebsbaugebiet bleibt momentan kein Stein auf dem anderen. Sechs Betriebe starten noch heuer mit dem Bau. 2022 werden hier 200 Menschen einen neuen Arbeitsplatz finden.

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