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RAINBACH. Rainbach wächst immer weiter – nicht nur an Einwohnern, sondern auch um Betriebe. Diese schaffen viele Arbeitsplätze in der Gemeinde.

  1 / 2   In der Gemeinde Rainbach werden fleißig Einfamilienhäuser, Wohnungen und Betriebe errichtet. Fotos: Marktgemeinde Rainbach

Als lebenswerte Wohngemeinde steht Rainbach dank der hervorragenden Infrastruktur hoch im Kurs. Der S10-Anschluss in Vierzehn und die Aussicht auf die Weiterführung der Schnellstraße bis zur Grenze haben die Gemeinde noch einmal attraktiver für Häuslbauer, Wohnungsuchende und Betriebe gemacht.

So sind etwa 18 der 22 Wohnungen, die von den Franziskanerinnen von Vöcklabruck in der Rosensiedlung errichtet werden und im Herbst 2022 bezugsfertig sein sollen, bereits vergeben. Um die 15 Bauparzellen in der Rosensiedlung herrscht ebenfalls ein ziemliches G“riss, aber auch in den anderen Ortschaften der Gemeinde schießen neue Einfamilienhäuser wie die Schwammerl aus dem Boden.

„Zwei der größten Herausforderungen sind ein sinnvolles Flächenmanagement und darauf zu achten, dass der Grundstückspreis 80 Euro pro Quadratmeter nicht übersteigt. Junge Familien sollen sich die Baugründe schließlich leisten können“, sagt Bürgermeister Günter Lorenz. Der Flächenwidmungsplan von Rainbach soll demnächst überarbeitet werden, das wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung beschlossen.

Arztpraxis im Pfarrgarten

Am 31. Mai fährt der Bagger hinterm Weinhäusl auf. Im Herzen von Rainbach wird das Haus für die Praxisgemeinschaft der beiden Gemeindeärzte Hannes Dedl und Werner Schütz errichtet. Die Rainbacher Firma Holzbau Wegrath baut an der Adresse „Im Pfarrgarten 1“ ein 700 Quadratmeter großes Holzhaus, voraussichtlich im Juni 2022 wird die Arztpraxis in Betrieb gehen.

Noch warten muss der Neubau des Gemeindeamts am „Traxler-Haus“-Areal. „Ein Grobkonzept wurde bereits erstellt, ab Herbst wollen wir an der Detailplanung arbeiten“, hält Bürgermeister Lorenz den Bau des neuen Gemeindeamts in der nächsten Gemeinderatsperiode für realistisch.

250 Arbeitsplätze durch Betriebsansiedelungen 

Auch auf den Betriebsbaustellen tut sich allerhand. Die Firma Handlos will im Sommer mit 80 Mitarbeitern den Vollbetrieb im neuen Sägewerk in Summerau aufnehmen. Bis zu moderne 150 Arbeitsplätze schafft der Neubau der Firma Göweil im Inkoba-Gebiet in Dreißgen. Auch Göweil wird noch heuer den Betrieb aufnehmen. Gut einen Hektar Bauland im Inkoba-Gebiet hat sich die Firma BGTech, ein metallverarbeitender Betrieb aus Unterweitersdorf, für einen Neubau gesichert. 20 Mitarbeiter sollen dort beschäftigt werden.

Bau Bahnunterführung und Errichtung Begleitwegenetz

Im Zuge des Eisenbahnkreuzungsprojekts wird derzeit beim Heidelbeerfeld die letzte Bahnunterführung auf Gemeindegebiet errichtet und im Zuge dessen das Begleitwegenetz weiter ausgebaut. Nach der Fertigstellung ist es möglich, von Summerau bis Deutsch-Hörschlag auf einem durchgehenden öffentlichen Weg neben der Bahnstrecke zu radeln, zu wandern und zu reiten.


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