Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

GRÜNBACH. Ex-Bürgermeister Erwin Chalupar hat nicht nur viele Meilensteine in Grünbach miterlebt und in die Wege geleitet, sondern war auch bei der Feuerwehr sehr aktiv. Dazu hat er drei Jahre lang in Tansania Entwicklungshilfe geleistet.

Erwin Chalupar war Entwicklungshelfer und Bürgermeister von Grünbach. Foto: Maurer
Erwin Chalupar war Entwicklungshelfer und Bürgermeister von Grünbach. Foto: Maurer

Mit 26 Jahren machte sich der gelernte KFZ-Mechaniker Erwin Chalupar auf nach Afrika, um Entwicklungshilfe zu leisten. Über die katholische Kirche kam er bei einem Hilfsprojekt der Diözese in Tansania unter. Drei Jahre half er in der Werkstätte mit, reparierte Autos und landwirtschaftliche Maschinen und brachte nebenbei jungen Menschen aus Tansania die Arbeit als Mechaniker bei.

„In den drei Jahren habe ich sehr viele herzliche und freundliche Menschen kennengelernt“, schildert Chalupar seine Erfahrungen. Während seines Aufenthaltes hat er die Sprache Suaheli gelernt. Auch heute hat er noch gute Kontakte nach Tansania und besucht alle paar Jahre das Land. „Ich habe schon 100 Leute aus Österreich mitgenommen und ihnen Tansania gezeigt“, sagt der Grünbacher. „Ich freue mich immer, wenn ich Bekannte treffe, vor allem auch meine ehemaligen Lehrlinge. Es ist schön, dass sie sich so freuen, mich zu sehen und wenn sie mir von ihrem Leben und ihren Erfolgen erzählen.“

Nach seiner Rückkehr hat Chalupar bei der Hauptberuflichen Betriebsfeuerwehr Chemie Linz AG zu arbeiten begonnen. Kurze Zeit war er auch beim FF-Fahrzeughersteller Rosenbauer und danach viele Jahre beim Landesfeuerwehrverband. Seine guten Kontakte zur Feuerwehr haben es ermöglicht, ein ausrangiertes Feuerwehrauto als Spende nach Tansania zu bringen und eine Partnerschaft zwischen der Linzer FF und der Feuerwehr in Tansania herzustellen.

15 Jahre lang Bürgermeister

Chalupar war auch bei der Feuerwehr seiner Heimatgemeinde Grünbach aktiv und zwölf Jahre lang Kommandant. Von 1999 bis 2014 war er Bürgermeister der Gemeinde. „Mein Vorgänger ist verstorben und ich habe mich dann damals als Vizebürgermeister der Wahl gestellt.“ Politisch aktiv wurde er bereits 1985. Schöne Erinnerungen an seine Amtszeit hat er viele. Die Erschließung der Sternsteinblick-Gründe, der Bau des neuen Musikheims und der Erwerb der Teichgründe für die Gemeinde fallen in seine Amtszeit.

Feuerwehrmuseum und Vereinsleben

„Es freut mich, dass ich in der Pension jetzt mehr Zeit mit meiner Frau Maria verbringen kann“, sagt Chalupar, der seit 30 Jahren verheiratet ist und zwei Kinder hat. Aber auch in der Pension ist er noch sehr aktiv: Die Leitung des oö. Feuerwehrmuseums in St. Florian, das größte in Österreich, liegt weiter in seiner Hand. Er ist bei der katholischen Pfarre und im Verschönerungsverein in Grünbach aktiv. Aktuell schreibt er gerade an einem Theaterstück, in dem er seine Afrika-Erfahrungen miteinbringt.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden