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FREISTADT. Was im Sommer 2017 mit Probebohrungen in der Zelletau begann, ist nach mehrjähriger Arbeit nun fertig: Der Tiefbrunnen in der Zelletau ist ans Versorgungsnetz angeschlossen und liefert bestes Wasser aus bis zu 210 Metern Tiefe für die Freistädter Haushalte.

Lokalaugenschein in der neuen Entsäuerungsanlage des Stadtrates mit Gemeindebediensteten und Zivilingenieur Klaus Thürriedl (Foto: Stadtgemeinde Freistadt)

Das 70 Jahre alte Wasser sprudelt mit drei Litern in der Sekunde in bester Qualität aus den Tiefen des Mühlviertler Granits. Die neue Quelle liefert Wasser für rund 2.000 Menschen. Sie ist so ergiebig, dass sie an einem einzigen Tag beinahe das große Becken im Hallenbad befüllen könnte. „Mit dem Tiefbrunnen in der Zelletau hat unsere Wasserversorgung nun ein drittes Standbein. Die neue Quelle entlastet unsere Brunnen in der Galgenau“, erklärt Wassermeister Alfred Zeilinger. „Bevor das Wasser in den Hochbehälter in Schlag eingeleitet wird, müssen wir es aufbereiten. Andernfalls würde die aggressive Kohlensäure, die das Brunnenwasser enthält, die Rohrleitungen beschädigen. Dafür wurde eine neue Entsäuerungsanlage errichtet“, erklärt der Wasserexperte. Der größte bauliche Aufwand dieses mehrjährigen Projektes bestand in der Verlegung einer 1,6 Kilometer langen Wasserleitung von der Zelletau bis nach Schlag.

Dritter Hochbehälter

„Kernaufgabe der Gemeinde ist es, Wasser in bester Qualität, ausreichender Menge, leistbar und krisenfest für die Menschen der Stadt sicherzustellen“, freut sich Infrastrukturstadtrat Rainer Widmann über die Fertigstellung des Projektes: „Wir planen im Bereich des Schilifts einen weiteren Hochbehälter, damit uns das gute Freistädter Wasser nie ausgehen möge!“


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