Sozialmarkt Arcade: viele ehrenamtliche Stunden
FREISTADT. 30 ehrenamtliche Helfer sorgen dafür, dass im Sozialmarkt Arcade Menschen mit geringem Einkommen regelmäßig mit Produkten des täglichen Bedarfs versorgt werden können.

Die Fahrer holen die Waren von den kooperierenden Lebensmittelgeschäften, Bäckern und Drogeriemärkten ab und liefern an den Sozialmarkt in der Zemannstraße. Dort werden die Lebensmittel und Hygieneprodukte von den fleißigen Ehrenamtlichen sortiert, etikettiert und in die Regale geräumt. Verkauft werden Produkte zu symbolischen Preisen mit leichten Verpackungsschäden oder kurz vor Ablaufdatum oder aus der Überproduktion. „Viele Leute kommen mit ihrem Einkommen nicht aus. Diesen Menschen helfen wir, damit zumindest Dinge des täglichen Bedarfs leistbar für sie sind“, erzählt Elisabeth Leitner, Obfrau des Vereins Sozialmarkt Arcade. „Ein zusätzlicher Effekt ist, dass auch die Lebensmittel eine zweite Chance bekommen“, erzählt Marktleiterin Doris Truffner.
Zusammen leisten die Ehrenamtlichen zirka 50 freiwillige Arbeitsstunden in der Woche. „Bei uns herrscht auch ein gutes Gemeinschaftsgefühl. Wer einmal bei uns anfängt, hört nicht mehr auf, weil das Team so gut zusammenpasst“, sagt Leitner. Die Ehrenamtlichen treffen sich auch privat und unternehmen gemeinsam Ausflüge. „Am schönsten wäre es natürlich, wenn es so etwas wie den Sozialmarkt gar nicht brauchen würde, weil die Einkommen ausreichen. Aber die Realität zeigt das Gegenteil. Gerade durch die Preissteigerungen brauchen uns jetzt noch mehr Leute“, sagt Leitner und erzählt, dass durch die geflüchteten Ukrainer der Kundenstamm noch weiter anwachsen wird. Berechtigt für eine Kundenkarte sind Personen mit folgenden Einkommensgrenzen: Alleinstehende bis 1.200 Euro, Ehepaare/Lebensgemeinschaften bis 1.700 Euro, Zuschlag pro Kind 300 Euro. Die nächste Warensammlung für den Sozialmarkt findet am 4. Juni statt. Weitere Infos und Öffnungszeiten: http://www.sozialmarkt-freistadt.at


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