Gemeinschaftshaus für Kronast: Entscheidung beim Pfingstturnier
NEUMARKT. Kronast gilt als ein Pionierdorf für ein höchst aktives Vereins- und Gemeinschaftsleben. Seit es das Dorfwirtshaus aber nicht mehr gibt, fehlt das Herzstück und der Mittelpunkt. Das wollen die Kronaster nun wieder schaffen.

Im Rahmen eines Leader-Projektes wurde unter aktiver Beteiligung der Bevölkerung ein Konzept erarbeitet, was das neue Begegnungszentrum beinhalten soll. In Workshops und im Kernteam, moderiert von der SPES Zukunftsakademie, wurden Wünsche, Rahmenbedingungen, erste Pläne, Kosten, Bewirtschaftungsform und die Finanzierung dieses Vorhabens ausgearbeitet. Im Zuge der Erweiterung des Feuerwehrhauses sollen ein Mehrzweckraum und eine kleine, gemütliche gastronomische Einheit gebaut werden.
Platz für alle Altersgruppen
Der Mehrzweckraum bietet allen Altersgruppen Platz, beispielsweise für Eltern-Kind-Gruppen, für SELBA-Trainings und Treffen für Ältere, Sport- und Fitness-Trainings, Lern- und Nachmittagsbetreuung, Besprechungen und Schulungen. Zusätzlich ist eine Begegnungszone mit Bar, Café und Gemeinschafts-Gastgarten geplant. Hier trifft man sich auf ein Getränk, kauft regionale Lebensmittel, kommt ins Reden und schmiedet neue Pläne. Und wenn es Streit gibt, trifft man sich ebenso und löst den Fall. „Durchs Reden kemman d’Leit zsamm“, gilt als Motto – und diese kommen jetzt schon aus Nah und Fern, erzählt Christian Pichler, Obmann des MSC Kronast.
Verein zur Umsetzung gegründet
Für die Umsetzung wird ein Verein gegründet. Der zukünftige Obmann Karl Weidinger und seine Stellvertreterin Johanna Manzenreiter stellen sich mit einem ehrenamtlichen Team der Herausforderung, dieses Gemeinschaftsprojekt zu stemmen. Finanziell ist es nicht einfach, so ein Haus zu bauen. Die Kronaster sagen sich aber: „Wenn es junge Paare schaffen, ein Haus zu bauen, dann werden dies auch die rund 300 Bewohner gemeinsam schaffen“. Dazu werden Bausteine zum Kauf angeboten.


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