„Perry, hopp!“: Gelehriges Schaf begeistert mit kleinen Kunststücken
HIRSCHBACH. Perry trägt ein rotes Halfter, hat vier Beine, weißes Fell und springt gekonnt über Hindernisse. Nein, Perry ist kein Pony – sondern ein Schaf, und zwar ein besonderes.

Die flauschige „Mähmaschine“ ist in Hirschbach als Zirkusschaf bekannt, haben ihm doch seine Trainerinnen Louisa und Maya (beide 11 Jahre) das eine oder andere Kunststück beigebracht: Die Schafdame kommt auf der Weide angetrabt, wenn man sie ruft, legt sich auf Kommando hin, geht brav mit spazieren, zieht sogar ein kleines Wagerl und hopst mit ebenso viel Talent wie Begeisterung am Führstrick über verschiedene Hindernisse, die seine Trainerinnen selbst gebaut haben.
Besonders anhänglich und verschmust
„Das funktioniert nur deswegen so gut, weil Perry ein Flaschenkind war, ihre Mutter hatte sie verstoßen. Darum ist sie auch so anhänglich, sie hat ja in ihren ersten Lebensmonaten praktisch mit uns im Haus gewohnt. Perry ist quasi ein Familienmitglied“, lacht Tina Puchner, die Mama von Louisa. Neben allerlei anderen Tieren leben zehn Schafe am Hof Pregartmühle im Unterhirschgraben. Aber nur Perry ist so menschenbezogen, dass sie sich bei jeder Gelegenheit Streicheleinheiten bei ihren Besitzern abholt und davon gar nie genug bekommt.
„Wir beschäftigen uns eigentlich jeden Tag mit unserer Perry“, lieben Louisa und Maya das gelehrige Schaf über alles. Die Mädchen verwöhnen die verschmuste Schafdame aber nicht nur mit Kuscheleinheiten, sondern auch mit selbst gemachtem Schafmüsli aus Gerste, Haferflocken und Sonnenblumenkernen. Und für jedes Kunststück gibt es natürlich ein Leckerli.


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