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Rehkitz verendete in Schafzaun: Jugendliche zeigten Tatkraft und entfernten die "Todesfalle"

Online Redaktion, 08.07.2022 12:43

HAGENBERG. Als die beiden Jugendlichen Julian Hartl und Paul Pfeiffer ein elendig zu Tode gekommenes Rehkitz in einem Schafzaun entdeckten, schritten sie entschlossen zur Tat. Sie entfernten den Zaun, um anderen Wildtieren ein grausames Schicksal zu ersparen.

Margarete Reichl mit Paul Pfeiffer und Julian Hartl (Foto: privat)
Margarete Reichl mit Paul Pfeiffer und Julian Hartl (Foto: privat)

Jährlich zur Mähzeit helfen Julian Hartl, der Enkelsohn von Margarete Reichl, Besitzerin des Schmidsbergergutes in Hagenberg, und sein Freund Paul Pfeiffer den Revierjägern Felix und Simon Mayr beim Retten und Austragen von Rehkitzen. Diese besondere Tierliebe und die Freude an der landwirtschaftlichen Arbeit der Jugendlichen schätzen die beiden Jäger sehr.

Grausamer Tod

Auch heuer halfen Julian und Paul wieder bei der Kitzsuche. In der Nähe des Bauernhofes entdeckten die Burschen in einem alten, nicht mehr benötigten Schafzaun ein Rehkitz, das sich verfangen hatte und elend zu Tode gekommen war. Dieser grausame Tod des jungen Tieres schmerzte auch Julian und Paul so sehr, dass sie gleich am nächsten Tag freiwillig anfingen, den nicht mehr benötigten Zaun mit Traktor und Seilwinde zu entfernen. Für diese vorbildliche Aktion danken die Jäger den Burschen und auch der Oma Margarete Reichl, die für das Entfernen des Zaunes ihrem Enkelsohn die Erlaubnis gab, sehr herzlich.


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