Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

UNTERWEISSENBACH. Mit enttäuschten Kunden hat der Rotkreuz-Markt derzeit häufig zu tun. Der Grund: Es fehlt an Warennachschub.

Gefüllte Regale gibt es derzeit nicht in den Rotkreuzmärkten. (Foto: ÖRK/Judith Rudenko)
Gefüllte Regale gibt es derzeit nicht in den Rotkreuzmärkten. (Foto: ÖRK/Judith Rudenko)

Die anhaltende Teuerung in allen Bereichen schlägt sich auch in der Region auf die Geldbörsen nieder. „Seit dem Frühjahr gibt es etwa doppelt so viele Berechtigungskarten für den Einkauf bei uns als zuvor, dazu kommen viele ukrainische Familien, die auch im Rotkreuzmarkt einkaufen dürfen“, berichtet Marktleiter Gerhard Windischhofer. Obwohl viele Supermärkte regelmäßig Waren nah am Ablaufdatum spenden, fehlt es an vielen Produkten, vor allem an haltbaren wie Mehl, Öl und Teigwaren.

Sämtliche Sozialmärkte betroffen

„Derzeit geht es keinem Rotkreuzmarkt anders“, weiß Selda Özcan, Koordinatorin für freiwillige soziale Dienste des Roten Kreuzes im Bezirk Freistadt. Obwohl zweimal jährlich Sammelaktionen vor Supermärkten stattfinden und Private, Vereine und Firmen Waren und Gutscheine spenden, gibt es Lücken in den Regalen. „Viele Supermärkte verkaufen Ware mit nahem Ablaufdatum über eine App billiger, für die Rotkreuz-Märkte bleibt weniger über“, so Özcan, die für den Winter ein weiteres Plus an Berechtigungskarten erwartet. „Der Anstieg zeigt, es geht der Bevölkerung nicht sehr gut.“ Auf Rotkreuz-Landesebene wird bei einer Tagung Ende September nach Lösungen gesucht.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden