Kein Flohmarkt in Tragwein ohne den „Dana Ernst“

Mag. Susanne Überegger Tips Redaktion Mag. Susanne Überegger, 04.10.2022 18:02 Uhr

TRAGWEIN. Wenn der Ernst Danmair was anpackt, dann weiß in Tragwein ein jeder, dass da hinterher was Gscheites dabei rauskommt: so wie der Pfarrflohmarkt, den der „Dana Ernst“ alle drei Jahre ehrenamtlich organisiert und der in Tragwein direkt schon zum Volksfest geworden ist.

In der Gemeinde ist Ernst Danmair nach mittlerweile vier von ihm federführend organisierten Pfarrflohmärkten als „Ober-Floh“ bekannt. Als einer, der mit jedem kann, den gewissen Schmäh hat und natürlich auch selbst kräftig mit anpackt, ist der 40-Jährige geradezu prädestiniert für dieses Ehrenamt.

Wieder ein voller Erfolg

„Der heurige Flohmarkt war vom Angebot her wieder besonders vielfältig und dank der zahlreichen ehrenamtlichen Helfer und der vielen Besucher ein voller Erfolg“, berichtet Danmair, der mit dem Flohmarkt-Komitee schon seit Jahresbeginn mit der aufwändigen Organisation beschäftigt war. Der Erlös der Veranstaltung kommt der anstehenden Sanierung des Pfarrheims zugute.

Totengräber und Nikolaus

Hauptberuflich arbeitet Ernst Danmair in der Firma Handlos in Tragwein, außerdem ist er Totengräber in den Gemeinden Tragwein, Pregarten, Wartberg und St. Leonhard. „Mein Vater war 40 Jahre lang Totengräber, und ich machs auch schon seit 20 Jahren. Ich richte die Grabstellen für die Beisetzung her, mache den Grabaushub und schließe das Grab nach dem Begräbnis wieder. Außerdem richte ich die Trauerkränze und Gestecke auf dem Grab und fasse die Grabstelle gegebenenfalls mit Holz ein“, sagt der gelernte Tischler, der dafür bekannt ist, seine Arbeit stets sehr gewissenhaft zu verrichten.

Durchschnittlich einmal wöchentlich wird Ernst Danmair als Totengräber gebraucht. „Rund um den Flohmarkt waren’s brav, da ist zum Glück keiner gestorben“, sagt der „Dana Ernst“ mit einem Augenzwinkern. Der Tragweiner ist verheiratet und hat mit seiner Frau Birgit vier Kinder zwischen 13 Jahren und einem Jahr, zwei Mädel und zwei Buben. Er betreibt eine kleine Landwirtschaft, ist auch in der Volkstanzgruppe aktiv und schon seit zwei Jahrzehnten für die Pfarre im Advent als Nikolaus unterwegs. Seine Freizeit verbringt Danmair am liebsten mit seiner Familie.

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