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TRAGWEIN. Vier vermisste Personen nach einer Festveranstaltung – eine Situation, die sich niemand wünscht. Das Rote Kreuz Tragwein hat dieses Szenario gemeinsam mit der Suchhundestaffel vom Roten Kreuz Voestalpine, der Freiwilligen Feuerwehr Tragwein und vier realistisch geschminkten Figuranten geübt. 

Einsatzübung in Tragwein (Foto: Rotes Kreuz Freistadt/Theresa und Lukas Bindreiter)
  1 / 4   Einsatzübung in Tragwein (Foto: Rotes Kreuz Freistadt/Theresa und Lukas Bindreiter)

Das Einsatzszenario: Vier Personen gelten nach dem Besuch eines Zeltfests als vermisst. Sie werden in einem Waldstück in Tragwein, Ortsteil Lugendorf/Zudersdorf, vermutet. Die Einsatzkräfte sind schon vor Ort. Die Suchhundestaffel ist mit Staffelführer und vier Flächen-Suchhunden mit ihren Hundeführern im Einsatz, die FF Tragwein mit der EFU (Einsatzführungsunterstützung) und deren Drohne. Das Gebiet wird in vier Sektoren unterteilt, ein Sektor je Suchhund. Die Suche beginnt. Es dauert nicht lange und die Vermissten sind gefunden.

Die Personen mit Verletzungen am Kopf sowie am Handgelenk werden vom Roten Kreuz vor Ort versorgt, die Unverletzte wird aus dem Wald geleitet und die Person mit einer Knöchelverletzung wird zum Rettungsauto getragen und ins Krankenhaus gebracht. Nach 2,5 Stunden kann das Einsatztraining erfolgreich abgeschlossen werden. „Es war eine sehr gelungene Übung“, ist Einsatzleiter Kurt Philipp begeistert, „die Personensuche mit den Suchhunden war für uns und die Feuerwehr eine neue Erfahrung. Vielen Dank an alle.“


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