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MÖNCHDORF. „Es ist um keine Stunde schade, die wir in die Regionalentwicklung investiert haben!“ So brachte es Almbauern-Obmann a. D. Josef „Pepi“ Mühlbachler beim 30-Jahr-Jubiläum der Mühlviertler Alm im Gasthof Rameder in Mönchdorf auf den Punkt.

Eine Torte zum 30. Alm-Geburtstag: Bürgermeister Andreas Derntl (St. Leonhard), Alm-Geschäftsführerin Renate Fürst, Obmann Johann Holzmann, Gründungsobmann Johann Gradl, Almbauern-Obfrau Sabina Moser, Bürgermeister Franz Xaver Hölzl (v. l.) (Foto: Greindl)

Viele Mitbegründer, Akteure, Wegbegleiter und Freunde des Regionalverbands und seiner zahlreichen Arbeitsgruppen feierten den 30-er der Mühlviertler Alm im Gasthof Rameder in Mönchdorf. Insgesamt wurden seit der Gründung im Jahr 1993 350 Projekte mit 30 Millionen Euro Investitionsvolumen verwirklicht, was 16 Millionen Euro an Fördergeld aus verschiedenen Töpfen, allen voran Leader, in die Region brachte. „Die Zinsen für unsere Aufbauarbeit bekommen wir jetzt“, waren sich Gründungsobmann Johann Gradl, Obmann Johann Holzmann und die Festgäste einig.

Das eigene Schicksal in die Hand genommen

Das Erfolgsrezept für die gelungene Regionalentwicklung? „Das sind wir selbst, wir haben unser Schicksal in die Hand genommen und viel Hilfe von Landwirtschaftskammer, Bezirksbauernkammer, Wirtschaftskammer und Land Oberösterreich daran gearbeitet, das unsere Region lebenswert bleibt. Unsere Bauernfamilien haben durch die Regionalentwicklung mit Zusatzeinkommen eine Chance zum Überleben bekommen. Zugleich haben wir eine starke Urproduktion und die flächendeckende Bewirtschaftung unserer Heimat sichergestellt“, erinnerte sich Pepi Mühlbachler, der in den 1990-er Jahren als „junger, aufmüpfiger“ Jungbauerobmann aufzeigte. Die Mühlviertler Almbauern waren damals auch maßgeblich am Werden des Regionalverbands Mühlviertler Alm beteiligt.

Für Zukunft gut aufgestellt

Das die Mühlviertler Alm mit ihrem ganzheitlichen Ansatz in der Regionalentwicklung auch für die Zukunft gut aufgestellt ist, bestätigte der Jubilarin Christian Naderer. Der Bezirksobmann der Wirtschaftskammer und Aufsichtsratsvorsitzende des Tourismusverbands Mühlviertler Alm Freistadt bescheinigte der Region und ihren Menschen Authentizität, Wertschätzung, hervorragende Kulinarik und einen hohen Stellenwert der Gesundheit - „alles Werte, die der Gast von heute sucht, ihr seid eine Vorzeigeregion. Deshalb ist auch der Begriff Mühlviertler Alm im Namen des großen Tourismusverbands Mühlviertler Alm Freistadt erhalten geblieben.“ Gründungsobmann Gradl griff Naderers Hinweis auf die Attraktivität der Region humorvoll auf: „Die Alm ist etwa 45 Hektar groß, wir haben rund 18.000 Einwohner, das bedeutet, auf jeden Einwohner kommen 2,5 Hektar - da können schon noch etliche kommen!“


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