Große Ehre für Mühlviertler Wohnprojekt in Moldawien: Minister zu Besuch
ST. LEONHARD. Das Mühlviertler Wohnprojekt OAZA in Edinet in Moldawien ist ein echtes Leuchtturmprojekt im Rahmen der sozialpsychiatrischen Nachsorge in Moldawien. Eine große Delegation aus dem österreichischen Ministerium und dem Sozialministeriums in Moldawien besuchten die Einrichtung.

„Seit vier Jahren ist das Wohnprojekt ein Modell dafür wie Deinstitutionalisierung funktionieren kann und wie es mit wenig Aufwand möglich ist für Menschen mit psychiatrischen Grundproblematiken ein würdevolles Leben außerhalb großer Krankenanstalten zu schaffen“, sagt Tom Zuljevic-Salamon. Das vorwiegend von Spenden aus Österreich und dem österreichischen Sozialministerium finanzierte Projekt hat prominenten Besuch erhalten. Eine große Delegation mit Minister Johannes Rauch und weiteren Vertretern aus dem Ministerium in Österreich und Vertretern des Sozialministeriums in Moldawien haben sich von der hervorragenden Arbeit überzeugt.
Tom Zuljevic-salamon, der einen Masterabschluss in sozialpsychiatrischer Entwicklungsarbeit hat, ist extra angereist um die prominenten Gäste zu empfangen. Er begleitet Moldawien seit zehn Jahren auf dem Weg der Deinstitutionalisierung – eine Entwicklung die in Österreich vor 30 Jahren mit der Reduzierung der Betten in psychiatrischen Spitälern und dem Aufbau von dezentralen Wohnstrukturen im kleinen Rahmen stattgefunden hat. „Man kann leider die Dinge nicht 1:1 in ein anderes Land kopieren aber trotzdem ist Österreich ein sehr gutes Modell für diese Arbeit“; erzählt Zuljevic-Salamon weiter. Die Realisierung von inklusiven Lebensmöglichkeiten für Menschen, die bisher am Rande der Gesellschaft gelebt haben, ist das große Ziel dieser Arbeit.


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