Asylquartier in Freistadt: FPÖ fordert das Aus
FREISTADT. Für Unruhe gesorgt hat ein Zwischenfall mit einem Asylwerber in der Asylunterkunft in der Schlossergasse. Die Polizei beruhigt.

Laut Polizei hielt der 23-jährige ein Messer in der Hand, bedrohte damit aber niemanden. „Der türkische Staatsbürger, der offenbar psychisch angeschlagen ist, wurde festgenommen und in den Neuromed Campus eingeliefert“, berichtet Kommandant Franz Linhart von der Polizeiinspektion Freistadt. „Was den Mann betrifft, gibt es eine Untersuchung nach dem Unterbringungsgesetz“, fügt er hinzu. „Mit österreichischen Staatsbürgern wären wir genauso verfahren.“ In die Schlossergasse wird der Asylwerber nicht mehr zurückkehren.
Für Stadtrat Harald Schuh (FPÖ) ist der Vorfall Anlass, ein Ende für die Asylunterkunft in der Alstadt zu fordern. „Wer übernimmt die Verantwortung, wenn noch mehr passiert? Auch die Nachbarn haben ein Recht auf Ruhe und Sicherheit“, so der Stadtpolitiker, der an den Doppelmord von Wullowitz 2019 erinnert. „Unsere Forderung ist klar: Das Asylheim muss weg!“ Laut Franz Linhart gibt es in den regionalen Asylunterkünften kaum Zwischenfälle. „Es ist ruhig. Wir kontrollieren regelmäßig unangekündigt und stehen auch in ständigem Austausch mit den Betreuern.“


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27.03.2024 13:24
Werbung?
Der Artikel könnte auch eine Werbeschaltung der FPÖ sein...finde ich persönlich sehr fragwürdig, auch wenn ich natürlich den "Vorfall" für nicht gutheiße.
22.03.2024 20:22
Ach
Immer wieder Zwischenfälle bei diesen Facharbeiter