Nach erfolgreicher Reanimation: St. Oswald rüstet um drei weitere Defibrillatoren auf
ST. OSWALD. Nur weil ein Defibrillator und drei vorbildliche Ersthelfer zur Stelle waren, hat Helmut Seyerl aus St. Oswald/Fr. einen Herz-Kreislauf-Stillstand überlebt. Wieder genesen, setzte sich Seyerl für den Ankauf von mehreren Defis für St. Oswald ein. Vor kurzem wurden drei neue Geräte installiert.

Am 8. Dezember 2023 erlitt Helmut Seyerl aus St. Oswald in der Tennishalle Summerau einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Nur, weil ein Defibrillator für medizinische Laien rasch verfügbar war und die drei Ersthelfer Harald Müllehner aus St. Oswald, Christian Friesenecker aus Freistadt und Markus Hörbst aus Summerau diesen bei der Reanimation einsetzten, konnte Helmut Seyerl ins Leben zurückgeholt werden und überstand den Notfall ohne erwähnenswerte Folgen.
Dieser glückliche Ausgang bewog den St. Oswalder dazu, sich für den Ankauf von Defibrillatoren auch außerhalb des Gemeindezentrums einzusetzen, um allen möglichst kurze Wege zu den lebensrettenden Geräten zu ermöglichen.
Drei neue Defis angekauft
Das Anliegen stieß bei Bürgermeister Michael Spörker auf offene Ohren und so wurde im Gemeindevorstand einstimmig der Ankauf von drei Defibrillatoren für Laien beschlossen. Ein Gerät wurde aus Dankbarkeit für die Rettung von Helmut Seyerl gespendet. Zwei Geräte wurden zusätzlich von der Gemeinde angekauft.
Die drei Defis sind mittlerweile montiert und in Betrieb, und zwar am Sportplatz St. Oswald bei der Eingangstür zu Kantine, bei der ehemaligen Volksschule Amesreith, Holzmühle 51, bei der Eingangstür; und beim Feuerwehrhaus der FF March, March 31, beim Eingang.
Dank vom Bürgermeister
„Natürlich bleibt auch der bereits vorhandene Defibrillator bei der Raiffeisenbank weiterhin in Betrieb. Somit stehen im gesamten Gemeindegebiet vier Laiendefibrillatoren für Notfälle zur Verfügung. Wir bedanken uns herzlich bei Helmut Seyerl für die Spende, sowie den Gebäudenutzern für die rasche Montage, und hoffen, dass die Geräte möglichst nie benötigt werden“, so Bürgermeister Spörker.


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