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KÖNIGSWIESEN/STEYREGG. Franz Windischhofer aus Königswiesen, der in Steyregg Kaplan war, ist seit 1980 Priester in Peru. Über die Diözese Linz sammelt er Spenden, um alten, alleinstehenden Menschen und Kindern eine warme Mahlzeit am Tag zu ermöglichen.

Die alten Menschen liegen Franz Windischhofer sehr am Herzen (Foto: Franz Windischhofer)
  1 / 7   Die alten Menschen liegen Franz Windischhofer sehr am Herzen (Foto: Franz Windischhofer)

Seit dem Jahr 1980 lebt und arbeitet Franz Windischhofer als Priester in Peru. Zuständig ist er für die Pfarren Callalli, Sibayo, Tisco, Imata und Caylloma, welche sich mit ihren zugehörigen Dörfern und Gehöften über ein Gebiet erstrecken, das dem Bundesland Salzburg entsprechen würde. Die Höhenlage der Pfarreien reicht von 2500 bis 5000 Meter Seehöhe.

Padre Franz, wie er von der lokalen Bevölkerung genannt wird, ist in erster Linie echter Seelsorger. Er ist viel unterwegs in dem weitläufigen Gebiet, einerseits mit seinem MIVA-Geländewagen, aber auch sehr viel zu Fuß. Der Oberösterreicher hat ein offenes Ohr für die Freuden, zumindest ebenso für die Sorgen der Menschen. Mit nunmehr 73 Jahren wird es irgendwann Zeit für ihn werden, seine Pfarren zu übergeben. Das ständige Leben in der extremen Höhe setzt insbesondere Menschen, die hier nicht geboren wurden, doch stark zu. Aber noch ist es für Padre Franz nicht ganz so weit.

Ausspeisung Alleinstehende

So will er auch seine besonderen Anliegen für die Menschen weiter betreiben. Einerseits sind das die Ausspeisungen für alte und allein gelassene Männer und Frauen, die vielfach sehr zurückgezogen leben und mit der kleinen staatlichen Zuwendung, die sie erhalten, nicht auskommen. Für diese Menschen kauft Padre Franz Nahrungsmittel und stellt seit Jahren in den Pfarren Frauen an, die für diese alten Leute kochen. Sie kommen dann persönlich in den Pfarrhof oder das Essen wird ihnen geliefert. Im Zuge der Ausspeisungen werden diese Menschen auch ärztlich begleitet.  

Mahlzeiten für Kinder

Sorge macht Franz Windischhofer neuerlich auch der Gesundheitszustand von Schülern aufgrund zu geringer oder mangelhafter Ernährung. Vor kurzem wurde der tägliche Schulunterricht spürbar verlängert. Kinder und Jugendliche, die von weither kommen oder ohne Eltern im Ort wohnen, haben oft den ganzen Tag über keinerlei Zugang zu einer Mahlzeit. Franz Windischhofer nimmt diesbezüglich auch die Eltern und die Gemeinde in die Pflicht, dies reicht allerdings noch nicht, um allen Kindern ein Essen zu ermöglichen. „Etwa 70 Prozent der Schüler erhalten zu wenig Nahrung. Hungrige Kinder können sich aber nicht konzentrieren. Lernschwäche und eingeschränkte Entwicklungsmöglichkeiten sind die logische Folge. Über jede Hilfe, die diesen Ausspeisungen - für die Alten wie für die Jungen – zugutekommt, ist Franz Windischhofer überaus dankbar“, heißt es von der Diözese Linz.

Missionsstelle der Diözese Linz

Kennwort: Ausspeisungen Peru

IBAN: AT71 5400 0000 0038 3117

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