Unbürokratische Soforthilfe für Sägewerk Wintermühle
PREGARTEN. Nachdem das Sägewerk Wintermühle nach 2002 und 2013 heuer erneut einen Hochwasserschaden erleiden musste (Tips berichtete), gibt es aktuell einen kleinen finanziellen Lichtblick für die neunköpfige Familie.

Für Familie Neulinger vom Sägewerk Wintermühle brachte das Hochwasser im Sommer 2024 die völlige Zerstörung. Zudem gab es auch keine Hoffnung auf Kostenübernahme durch eine Versicherung. Grund dafür ist die Lage der Mühle direkt neben einem Fließgewässer - diese „rote Zone“ wird versicherungsrechtlich nicht abgedeckt. Nach einer aktuellen Schätzung eines Sachverständigen vom Land Oberösterreich gab es jetzt eine finanzielle Soforthilfe.
„Wir sind unendlich dankbar für diese rasche Hilfe“, so Martina Klackl, Lebensgefährtin von Firmeninhaber Markus Neulinger, auf Nachfrage von Tips. „Die Bewilligung für Hilfe aus dem Katastrophenfonds steht nun noch aus. Allerdings wird es sicher keine 100-prozentige Abdeckung der geschätzten Kosten geben.“
Die Schätzungen der Schäden belaufen sich beim Gebäude auf 90.000 bis 100.000 Euro, beim Sägewerk auf eine Summe von 100.000 bis 120.000 Euro. Für die Einschätzung bezüglich eines Hilfsanspruchs aus dem Katastrophenfonds kann die Familie noch bis Ende September 2025 Rechnungen einreichen.


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