Freistädter Friedhof wird grüner: Projekt heimste Landespreis für Umwelt und Nachhaltigkeit ein
FREISTADT. Von der Schotterwüste zum lebendigen Paradiesgarten: Das Freistädter Friedhofsprojekt wurde mit dem Landespreis für Umwelt und Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

Die Freude bei den Verantwortlichen der Pfarrgemeinde Freistadt ist groß: Das ambitionierte Projekt der Renaturierung des Freistädter Stadtfriedhofs wurde von einer fachkundigen Jury mit dem Landespreis für Umwelt und Nachhaltigkeit ausgezeichnet - und das schon im ersten Projektjahr.
„Vieles wird allmählich zusammenwachsen“
„Das Ziel besteht darin, die heiße Schotterwüste in einen lebendigen Paradiesgarten umzuarbeiten“, wie Seelsorger Wolfgang Roth erklärt. Dazu wurde bereits ein abgestimmter Baumbestand hergestellt. Da auf jede Form von Pflanzengift verzichtet wird, wird rund um die Grabanlagen mit niederwüchsigen Bodendeckern und Schotter-Rasen experimentiert.
„Das Projekt ist langfristig zu sehen und vieles wird erst allmählich zusammenwachsen“, so Roth. „Wir hoffen, im Lauf der Jahre ein Umfeld herzustellen, in dem Menschen wieder verstärkt Ruhe, Trost und Heilung erfahren – an Leib und Seele.“


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