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Judith W. Taschler liest im Kino Freistadt: Nur nachts ist es hell

Mag. Michaela Maurer, 22.02.2025 11:33

FREISTADT. Am Samstag, 1. März liest die Bestsellerautorin Judith W. Taschler im Kino Freistadt aus ihrem aktuellen Roman „Nur nachts ist es hell“. Die Lesung wird in Kooperation mit Fraustadt Freistadt veranstaltet und findet im Rahmen des Frauenkulturmonats März statt.

Judith W. Taschler (Foto: Maria Noisternig)
Judith W. Taschler (Foto: Maria Noisternig)

Mit „Nur nachts ist es hell“ schreibt Judith W. Taschler die Geschichte der Mühlviertler Familie Brugger fort und schließt an ihren Erfolgsroman „Über Carl reden wir morgen“ an. Am Samstag, 1. März stellt Taschler ihren Roman auf Einladung von Fraustadt Freistadt im Kino Freistadt vor.

Fiktive Autobiografie

„Nur nachts ist es hell“ ist die fiktive Autobiografie der Ärztin Elisabeth Tichy, geborene Brugger, die in den 1970er-Jahren ihre Lebensgeschichte erzählt. Der Roman entfaltet eine weit verzweigte Familiengeschichte zwischen Oberösterreich und Wien und beleuchtet die gesellschaftlichen Hürden weiblicher Emanzipation im 20. Jahrhundert. Elisabeth kämpft gegen Widerstände in ihrem Beruf, setzt sich mit der Illegalität des Schwangerschaftsabbruchs auseinander und wird in die politischen Konflikte ihrer Zeit verwickelt.

Zeitdokument

Neben den persönlichen Schicksalen, Affären und Dramen ist der Roman auch ein Zeitdokument, das die historischen Umbrüche – von der Zwischenkriegszeit bis zum Nationalsozialismus – in packender Erzählweise vermittelt. Die Geschichte der Familie Brugger, bereits Thema in Taschlers „Über Carl reden wir morgen“, wird fortgeführt, insbesondere durch die schicksalhaften Verstrickungen der Zwillingsbrüder. Mit Spannung, emotionaler Wucht und einer Prise Melodramatik entfaltet sich ein facettenreicher historischer Roman.

Frauenpolitische Fragen

Judith W. Taschler, aufgewachsen im Mühlviertler Putzleinsdorf, ist für ihre vielschichtigen Familiengeschichten und historischen Romane bekannt. Mit „Die Deutschlehrerin“ gewann sie 2014 den Friedrich-Glauser-Preis. Sie lebt in Innsbruck und verbindet in ihren Werken persönliche Schicksale mit österreichischer Zeitgeschichte. „Der Roman behandelt zentrale frauenpolitische Fragen wie den Kampf um berufliche Gleichstellung, das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper und die gesellschaftlichen Hürden weiblicher Emanzipation. Themen, die angesichts aktueller politischer Entwicklungen, wieder an Bedeutung gewinnen“, sagt Julia Schober, Obfrau von Fraustadt-Freistadt. Eine Veranstaltung von Fraustadt Freistadt im Rahmen des Frauenkulturmonats März in Kooperation mit der Local-Bühne Freistadt; Info: www.fraustadt-freistadt.at; VVK: www.local-buehne.at/tickets und im Kino Freistadt


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