Blutspendeaktion mit der Alif Jugend Freistadt: Bei der Premiere 57 lebensrettende Konserven gesammelt
FREISTADT. 57 lebensrettende Blutkonserven, davon 45 von Erstspendern: Das ist die Bilanz der Blutspendeaktion, die das OÖ Rote Kreuz gemeinsam mit der Alif (Austria Linz Islamische Föderation) Jugend Freistadt durchgeführt hat.
Zahlreiche Spender folgten der Einladung in den Aufenthaltsraum der ALIF Freistadt und leisteten mit ihrer Blutspende einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung der regionalen Blutversorgung. Die Aktion bewies, wie Menschen unterschiedlicher Herkunft und Glaubensrichtungen gemeinsam Verantwortung für ihre Mitmenschen übernehmen.
Konkreter Beitrag, Leben zu retten
„Wir sind überwältigt von der großen Bereitschaft der Menschen, zu helfen. Jede einzelne Spende ist ein Zeichen der Hoffnung und ein konkreter Beitrag, Leben zu retten“, sagte R. Raşit Gül, Referent für Öffentlichkeitsarbeit der Alif Jugend Freistadt. „Im Islam heißt es: .Und wer ein Leben rettet, so ist es, als hätte er die ganze Menschheit gerettet.' (Sure 5:32). Dieser Gedanke hat uns durch den Tag getragen und motiviert, Brücken zwischen den Menschen zu bauen.“
Unterstützung durch türkische Community
Rotkreuz-Bezirksstellenleiterin Andrea Wildberger: „Blutkonserven sind im Notfall lebenswichtig. Umso mehr freut es mich, dass durch die Initiative von Alif Freistadt das Bewusstsein fürs Blutspenden gestärkt wird. Besonders wertvoll ist dabei die Unterstützung durch die türkische Community. Blutspenden heißt, Leben zu helfen – dafür sagen wir von Herzen Danke.“ Bezirksgeschäftsleiter Gerald Roth freut sich besonders, dass 45 Erstspender gewonnen werden konnten.
Interkultureller Austausch
Neben der Blutspende stand auch der interkulturelle Austausch im Mittelpunkt. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit für Gespräche und Begegnungen. „Unsere Religion lehrt uns, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Diese Aktion ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie aus Überzeugung und Mitgefühl konkrete Hilfe wird – aus Liebe zum Menschen“, ergänzte Jugendobmann, Ali Çitli.
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