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WINDHAAG. Pünktlich zum Start der Radsaison hält Michael Cramer, Initiator des Iron Curtain Trail, am Donnerstag, 26. März, einen Vortrag über den Radweg EuroVelo 13 im Green Belt Center Windhaag. 

Vortrag über den Iron Curtain Trail (Foto: Christian Winter)
Vortrag über den Iron Curtain Trail (Foto: Christian Winter)

Der „Europa-Radweg Eiserner Vorhang“ (EuroVelo 13) führt entlang der Westgrenze der früheren Warschauer Pakt-Staaten. Auf ihm kann Geschichte, Politik, Natur und Kultur im wahrsten Sinne des Wortes „erfahren“ werden. Die Fernradroute startet in Norwegen und endet am Schwarzen Meer. 10.400 Kilometer lang, immer dem ehemaligen Eisernen Vorhang folgend, der Europa einst in Ost und West geteilt hat. 400 Kilometer dieses Radweges verlaufen durch Österreich. 

„Vater“ des Langstreckenradweges

Als „Vater“ des länderverbindenden Langstreckenradweges gilt Michael Cramer. Der deutsche Politiker hatte bereits als verkehrspolitischer Sprecher der Grünen den „Berliner Mauer-Radweg“ in der deutschen Hauptstadt initiiert. Während dieser Radweg zwischen 2002 bis 2006 realisiert wurde, wechselte Cramer als Abgeordneter der Grünen ins Europäische Parlament. Dort setzte er sich als Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und Tourismus dafür ein, sein Konzept des Berliner Mauer-Radweges auf den gesamten Bereich entlang der ehemaligen Ost-West-Grenze Europas auszuweiten.

Unter anderem forderte er 2005 die Mitgliedsstaaten auf, den „Iron Curtain Trail“ als Vorzeigeprojekt für nachhaltigen Tourismus zu unterstützen. Seither hat der 10.400 Kilometer lange Radweg bedeutende Unterstützung von Seiten der Europäischen Institutionen erfahren und wird von der EU als Vorbild für nachhaltigen Kulturtourismus gefördert.

Zwanzig Länder 

Wo einst Befestigungen und Zäune Länder begrenzten, erleben Radfahrer heute eindrucksvolle, über Jahrzehnte hinweg unberührte Natur. Von Norden nach Süden führt die Reise durch ganz unterschiedliche Landschaften und Kulturräume. Zwanzig Länder liegen am Weg, darunter 14 EU-Mitgliedsstaaten. Jeder Abschnitt erzählt sein eigenes Stück der Grenzgeschichte. Unterwegs öffnen Städte und Museen Einblicke. An die Zeit des Eisernen Vorgangs erinnern Mahnmale und Gedenkstätten. Eintritt: freiwilige Spenden


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