Beim Königswiesener Josefimarkt ließen wieder tausende den Heiligen Josef hochleben
KÖNIGSWIESEN. Kaiserwetter herrschte heute Donnerstag, am Namenstag des Heiligen Josef, beim traditionellen Josefimarkt in der Mühlviertler Alm-Gemeinde Königswiesen.

Pferde, Betriebe, Kirtag und Gastronomie - auf diesen bewährten Säulen beruht der traditionelle Josefimarkt in Königswiesen. Heute feierten wieder tausende Besucher den „Nationalfeiertag“ der Königswiesener - und das bei herrlichem Frühlingswetter. Nach dem Gottesdienst zu Ehren des Heiligen Josef ging's schon mit der Königswiesener Gewerberoas los. Die Wirtschaftsbetriebe der Gemeinde präsentierten sich in der Arena im Marktzentrum von ihrer besten Seite.
Hauptsache Pferde
Nach der feierlichen Eröffnung des 33. Josefimarkts durch Bürgermeister Roland Gaffl und den Grußworten des neuen Wirtschaftsbund-Obmannes Florian Hausleitner ging das Programm auch schon seinem Höhepunkt entgegen - dem festlichen Einzug der Reiter und Gespanne. Auch heuer waren wieder zahlreiche Reiter und Kutscher von Vereinen und Reitställen aus dem gesamten Pferdereich Mühlviertler Alm, aber auch Gäste mit längerer Anreise dabei. Zu den Teilnehmern mit der weitesten Anreise zählte Vierergespann mit Shetland-Ponys aus dem Innviertel.
Polterrunde aus dem Waldviertel
Auch Waldviertler Pferdefreunde geben sich jedes Jahr zu Josefi die Ehre in Königswiesen. Zu Fuß mit dabei war eine Freundinnenrunde aus Altmelon, die den Junggesellinnen-Abschied mit Braut Sonja feierte.
Pferdeauftrieb und Schätzung
Zur Josefitradition gehörte ebenfalls wieder der Pferdeauftrieb des Unterstützungsvereins für Pferdebesitzer, bei dem die Tiere der Vereinsmitglieder untersucht und ihr Wert geschätzt wurde. Ein Augenschmaus für alle Besucher, zu denen auch zahlreiche Zimmerleute in ihrer Kluft, der Zunftkleidung samt Hut mit breiter Krempe, gehörten. Sie ehren am Josefitag ihren Patron, den Heiligen Josef.
Nach dem offiziellen Teil und der Ziehung der Gewinnlose für Preise der Königswiesener Wirtschaft verlagerte sich das Josefi-Geschehen in die Gasthäuser, Cafes und Bars auf dem Marktplatz sowie in die Arena, wo noch lange nicht Sperrstunde sein wird.


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