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Bürgermeister Martin Moser: 2026 wird in Bad Zell gebaut, aber auch gefeiert

Mag. Claudia Greindl, 25.03.2026 10:09

BAD ZELL. Viel Arbeit steht der Marktgemeinde heuer ins Haus, es darf aber auch kräftig gefeiert werden. Was alles auf dem Programm steht, schildert Bürgermeister Martin Moser (ÖVP).

Bürgermeister Martin Moser (ÖVP) (Foto: Lichtlinien)
Bürgermeister Martin Moser (ÖVP) (Foto: Lichtlinien)

Das große Bauvorhaben auf dem Marktplatz, das neue Gemeindezentrum, in dem auch die Polizeidienststelle, das Musikheim, die Raiffeisenbank, acht Wohnungen und ein öffentliches WC Platz finden, steht in den Startlöchern. „Den Finanzierungsplan haben wir Ende 2025 beschlossen, bis April gehen die Ausschreibungen  hinaus“, so Moser. Der Abbruch der von der Gemeinde angekauften Häuser Marktplatz 10 und 11 ist für Mai und Juni geplant. 

Rund 18 Monate Bauzeit

Mit rund 18 Monaten Bauzeit muss für das Gemeindezentrum gerechnet werden. „Unser Zeitplan geht von einem Bezug im Frühjahr 2028 aus“, sagt der Bürgermeister. Das bisherige Gemeindeamtsgebäude wurde an die Firma GLS verkauft. Das Rote Kreuz startet, wie berichtet, ebenfalls heuer mit dem Neubau und zieht in absehbarer Zeit aus dem Marktzentrum in die Linzer Straße am Ortsrand. Moser: „Das alte Gemeindeamt wird zum Teil geschliffen. Im hinteren Teil entstehen Wohnungen mit Service für betagte Bewohner, das passt gut ins Zentrum, weil bei uns viele Einrichtungen wie Kirche, Banken oder die Apotheke fußläufig erreichbar sind.“ 

Zahlreiche neue Wohnungen

Auch anderswo entsteht neuer Wohnraum: Der Unternehmer Andreas Wenigwieser errichtet in der ehemaligen Pension Landl 16 Wohnungen, die Firma Singer weitere sechs in der Huterergasse. 29 Mietkaufwohnungen baut die Wohnbaugenossenschaft Eigenheim Linz am Binderberg, sechs  weitere entstehen am Foißnerweg. 

Freiluftbühne am Teich

Gebaut wird heuer auch am Freizeitteich, und zwar eine Kulturbühne in Holzbauweise. „Dieses Projekt wird aus dem Leader-Topf gefördert. Die Bühne kann für Konzerte, Lesungen oder auch für unsere Schulen für den Freiluftunterricht genutzt werden.“ 

Vereine bereiten Fest der Volkskultur vor

Eine große Rolle kommt ihr natürlich auch als Veranstaltungsort beim Fest der Volkskultur von 18. bis 20. September zu. „Der Zusammenhalt unserer Vereine in der Gemeinde bei den umfangreichen Vorbereitungen ist sagenhaft“, freut sich Martin Moser. Bad Zell hatte sich als Austragungsort beworben, weil vor 50 Jahren die Namensänderung von Zell bei Zellhof in Bad Zell erfolgt war – der Startschuss für den erfolgreichen Kurbetrieb. Auch das Hotel Lebensquell Bad Zell feiert heuer sein 20-jähriges Bestehen. Zum Festakt beim Volkskultur-Fest werden auch viele ehemalige Bad Zeller erwartet. 


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