Sozialregion Freistadt 2040 – Bezirksverein WAlter fängt zu leben an
BEZIRK FREISTADT. Rund 100 engagierte Menschen folgten der Einladung zur Kick-off-Veranstaltung der Pioniere des neuen Bezirksvereins WAlter (Wirknetz Alter) in der Bezirkshauptmannschaft Freistadt. Das große Interesse und die spürbare Aufbruchsstimmung zeigen deutlich, wie sehr das Thema die Menschen bewegt.

An der Weiterentwicklung der Sozialregion Freistadt 2040 wird aktuell intensiv gearbeitet. Vieles geschieht dabei bewusst im Hintergrund, um tragfähige Strukturen für die Zukunft aufzubauen. Ziel ist es, die Region als sorgende Gemeinschaft nachhaltig zu stärken - von der frühen Unterstützung von Kindern und Jugendlichen bis hin zu einem guten Leben im Alter.
Herausforderung demografische Entwicklung
Im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe werden präventive Angebote weiter ausgebaut, um Familien frühzeitig zu unterstützen und langfristig zu entlasten. Gleichzeitig zeigt sich besonders im Bereich der älteren Generationen die hohe Dringlichkeit: Die demografische Entwicklung stellt die Region vor große Herausforderungen, die neue Wege und ein starkes Miteinander erfordern.
Der große Zuspruch bei der Kick-off-Veranstaltung der Pioniere des neuen Bezirksvereins WAlter (Wirknetz Alter) in der Bezirkshauptmannschaft Freistadt machte deutlich, wie sehr das Thema die Menschen bewegt. Andrea Wildberger, Bezirkshauptfrau und Obfrau des Sozialhilfeverbandes Freistadt: „Ein großer Dank gilt vor allem den Bürgermeistern und der Bürgermeisterin im Bezirk, die als zentrale Motoren des sozialen Miteinanders in den Gemeinden unverzichtbar sind!“
Bei der Veranstaltung wurde ein klarer Fahrplan vorgestellt: Das Jahr 2026 steht ganz im Zeichen des Netzwerkaufbaus – in enger Zusammenarbeit mit Gemeinden, Organisationen, Vereinen und engagierten Bürgern. Ab 2027 sollen die ersten konkreten Wirkungen dieser gemeinsamen Anstrengungen für die Bevölkerung spürbar werden.
Verbindendes Element WAlter-Pioniere
Die sogenannten „WAlter-Pioniere“ werden dabei eine zentrale Rolle einnehmen: Sie wirken als verbindendes Element in den Gemeinden, machen bestehende Angebote sichtbar, erkennen Bedarf und bringen Menschen zusammen. So entsteht Schritt für Schritt ein starkes regionales Netzwerk, das auf Zusammenhalt, Eigenverantwortung und gegenseitige Unterstützung baut.
„Dieser Tag war für mich ein ganz besonderer Moment“, betont Andrea Wildberger. „Das enorme Interesse und die Bereitschaft, sich einzubringen, sind überwältigend. Es zeigt, dass wir als Region bereit sind, Verantwortung füreinander zu übernehmen und gemeinsam neue Wege zu gehen.“
WAlter hält Pflegemangel nicht auf
Alle bestehenden Angebote sind weiterhin essenziell, zugleich treten zusätzliche Bedarfe klar hervor. WAlter kann den Pflegemangel nicht aufhalten, aber wir übernehmen im Bezirk Verantwortung und setzen alles um, was uns möglich ist, um aktiv gegenzusteuern.
Mit dem Bezirksverein WAlter wird erstmals eine strukturierte Plattform geschaffen, die genau diese Zusammenarbeit ermöglicht und weiter stärkt. Die Sozialregion Freistadt 2040 entwickelt sich damit Schritt für Schritt von einer strategischen Idee hin zu einer gelebten Bewegung. „Gemeinsam sorgen wir vor – für eine Region, in der Miteinander zählt.“


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