Familienbesuch bei Zivildiener Josua in Georgien
GRÜNBACH. Große Freude hatte Zivildiener Josua Chalupar, als sein Vater Heinz, Schwester Michaela und Cousin Erwin ihn in Georgien besuchten. Seit sieben Monaten absolvieren er und seine Kollegin Veronika Zivildienst in einem Caritas-Kinderhort in der Hauptstadt Tiflis.

Gemeinsam mit georgischen Kolleginnen beschäftigen sich die jungen Österreicher mit etwa hundert Kindern, die sie in zwei Gruppen vor und nach der Schule betreuen. Lernen, Sport und Spiel stehen auf dem Programm. Das klingt einfach, wäre da nicht das fremde Land mit der überaus schwierigen Sprache Georgisch, die sich die zwei Volontäre aus Österreich in bewundernswerter Weise schon angeeignet haben.
Unter den dankbaren Schützlingen von sechs bis 16 Jahren befinden sich auch Waisen, die besondere Zuwendung suchen. „Es war schön, dass ihr gekommen seid und uns mit dem vertrauten Deutsch ein Stück Heimat mitgebracht habt. Als Dank zeigen wir euch das schöne, aber sehr bescheidene Land Georgien. Es ist das östlichste Land Europas, das am Kaukasus und am Schwarzen Meer liegt“, sagten Veronika und Josua. Im Juli kehren beide nach dem einjährigen „Friedensdienst“ wieder in die Heimat Österreich zurück.


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