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Runder Tisch zum Thema psychische Krisen und Belastungen rund um Schwangerschaft und Geburt

Regina Wiesinger, 19.06.2026 11:04

FREISTADT. Auf Einladung der Frühen Hilfen und dem Familieninformationszentrum der Kinder- und Jugendhilfe Freistadt und dem Klinikum Freistadt trafen sichzahlreiche Fachpersonen aus den Bereichen Gesundheit, Beratung, Therapie, Soziale Arbeit sowie den Frühen Hilfen zu einem Runden Tisch. Im Mittelpunkt stand das Thema „Psychische Krisen und Belastungen rund um Schwangerschaft und Geburt“.

  1 / 3   BH Andrea Wildberger, Barbara Etzlsdorfer, Renate Haas-Schwaiger, Daniela Rumetshofer (v.l.) (Foto: Privat)

Bezirkshauptfrau Andrea Wildberger betonte in ihren Begrüßungsworten die Bedeutung des fachübergreifenden Austauschs und zeigte sich erfreut über das große Interesse an der Veranstaltung.

In einem Fachvortrag, einem Praxisbeispiel und einer anschließenden Gesprächsrunde wurde deutlich, dass Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit einem Baby für viele Familien eine besonders sensible Lebensphase darstellen. Psychische Belastungen können in dieser Zeit erstmals auftreten oder sich verstärken – betroffen sein kann grundsätzlich jede Familie.

Frühe Infos, genau hinschauen

Ein zentrales Anliegen der Veranstaltung war die Enttabuisierung des Themas. „Umso wichtiger ist es, hinzuschauen, nachzufragen und Familien frühzeitig Informationen und Unterstützung anzubieten“, betonten die Experten.

Wichtige Zusammenarbeit

Deutlich wurde auch die große Bedeutung einer guten Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Berufsgruppen. Hebammen, Ärzte, Psychologen, Frühe Hilfen und Kinder- und Jugendhilfe erleben Familien aus unterschiedlichen Perspektiven. Erst durch Vernetzung und Austausch können Belastungen früh erkannt und passende Unterstützungsangebote vermittelt werden.

Der Nachmittag machte deutlich: Frühes Hinschauen, offene Gespräche und eine gute Zusammenarbeit der beteiligten Berufsgruppen können für Familien in belastenden Situationen einen entscheidenden Unterschied machen


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