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Neumarkter Gemeinschaftspraxis übersiedelt auf den Marktplatz - Win-win-Lösung für Parkplatzfrage

Mag. Claudia Greindl, 17.06.2026 16:18

NEUMARKT. Ins Burgstaller-Haus am Marktplatz wird die Gemeinschaftspraxis Neumarkt der Ärzte Christian Strießnig und Christoph Papula übersiedeln. In dem Gebäude finden künftig auch Therapieräume und Wohnungen Platz. Auch für die Parkplatzfrage zeichnet sich für Ärzte und Gemeinde eine Win-Win-Lösung ab.

Stellen die Pläne für das Burgstaller-Haus vor: Amtsleiter Gerald Wiesinger, Baumeister Ulrich Gutenthaler, Bürgermeister Christian Denkmaier, Architekt Erich Lengauer (hinten v. l.) und die Ärzte Christoph Papula und Christian Strießnig mit ihren Ordinationsmitarbeiterinnen Elke Lorenz (l.) und Katharina Jachs (r.) (Foto: Marktgemeinde Neumarkt)

Seit 2025 sind die beiden Ärzte in der Gemeinschaftspraxis Neumarkt in den Praxisräumen des ehemaligen Gemeindarztes Georg Witzmann für die Gemeindebevölkerung tätig. Allein aus Platzgründen war es geboten, eine neue räumliche Lösung zu finden. Die beiden Ärzte, Projektbetreiber Ulrich Gutenthaler, Architekt Erich Lengauer und die Gemeindeverantwortlichen haben die neue Lösung für das Burgstaller-Haus auf eine vertragsreife Ebene gehoben. „Ein enormer Gewinn für die Ortskern- und Gemeindeentwicklung“, sagt ein hochzufriedener Bürgermeister Christian Denkmaier. Ermöglicht hat dies auch die bisherige Hauseigentümerin, die dem Projekt zeitlichen Spielraum eingeräumt und auf eine kurzfristigen Verkauf des Gebäudes verzichtet hat.

Ordination, Wohnungen, Therapieräume

Im Erdgeschoß finden künftig die beiden Ärzte mit ihrem Ordinationsteam und der Hausapotheke Platz. Im Obergeschoß des Altbestandes, der in seiner markanten und historisch bedeutenden Gestaltung unverändert bleibt, sind Therapieräume vorgesehen. Dazu kommen im Garten des großzügigen Burgstaller-Areals elf neue Wohneinheiten mit Tiefgaragenplätzen. Dazu kommen weitere 15 Patienten-Parkplätze. 

Lösung für Parkplatzfrage

Da genügend Parkplätze im Ortszentrum für Ordination und Hausapotheke unabdingbar sind, haben sich die Beteiligten darauf geeinigt, 15 öffentliche Parkplätze vor dem Burgstaller-Haus und auf dem Musikschulparkplatz während der Ordinations-Öffnungszeiten als Patientenparkplätze auszuweisen. „Im Gegenzug dafür erhält die Gemeinde das Nutzungsrecht für die neu entstehenden Patientenparkplätze im Burgstaller-garten außerhalb der Ordinationszeiten, also speziell am Wochenende und bei Abendveranstaltungen, wenn der Parkplatzbedarf groß ist“, erklärt Denkmaier. 

Beschluss im Gemeinderat nötig

Formal beschlossen werden soll diese Parkplatzvereinbarung, der „Knackpunkt“ des Projekts, in der Gemeinderatssitzung am 6. Juli. Der Gemeindevorstand hatte dazu im Vorfeld bereits Zustimmung signalisiert. Geht alles glatt, könnte der Baubeginn noch im Herbst stattfinden, die Übersiedlung der Gemeinschaftspraxis könnte 2028 erfolgen.


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