Asfinag appelliert: Betreten der S10-Baustelle verboten - verstärkte Polizeipräsenz
RAINBACH. Von radelnden Kindern über Läufer bis hin zum Ausflug am Pferderücken reicht die Palette der widerrechtlichen Betretungen und Befahrungen der Neubaustrecke der S 10 Mühlviertler Schnellstraße bei Rainbach im Mühlkreis. Mit fortschreitender Fertigstellung der künftigen Fahrbahndecke nahm die Zahl dieser „Besuche“ über die vergangenen Monate leider stark zu. Die ASFINAG appelliert daher einmal mehr, die Baustelle nicht zu betreten.

Dabei wird in jedem Fall das Betreten-Verboten-Schild ignoriert oder auch schon mal der Bauzaun zur Seite geschoben.
Die oft nicht unmittelbar erkennbaren Gefahren sind vielfältig. So laufen Arbeiten an Künetten und Schächten, die mit abrupten Absturzkanten mehrere Meter tief sind. Der Baustellenverkehr ändert sich täglich. Besonders gefährlich: unter Spannung stehende Drähte, die für das Herstellen von Beton- oder Asphaltoberflächen benötigt werden und zu schwersten Verletzungen führen können.
Für den Baustellenbetrieb sind auch verschiedene Stromleitungen erforderlich, die sowohl ober- als auch unterirdisch verlaufen. Auch Neben- und Begleitwege oder Zufahrten gehören zum Baustellenbereich und dürfen nicht betreten werden.
Permanente Kontrolle der Baustelle
Das Baufeld wird durchgehend sowohl elektronisch als auch über einen Sicherheitsdienst überwacht und kontrolliert. Unbefugtes Betreten der Baustelle kann lebensgefährlich sein und eine Anzeige zur Folge haben. Auch Besitzstörungsklagen drohen und die Polizei ist verstärkt vor Ort präsent, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Die ASFINAG appelliert an die Vernunft – insbesondere von Erziehungsberechtigten – und ersucht noch um ein wenig Geduld: Im Herbst 2027 wird die Umfahrung Rainbach für den (Auto)verkehr freigegeben.








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