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Im Sommer besser leicht und kalorienarm: Mit der richtigen Ernährung durch die heißen Tage

Regina Wiesinger, 20.07.2017 15:39

FREISTADT. Für viele Menschen ist der Sommer eine Zeit voll Entspannung und Lebensfreude. Dennoch verlangt die Hitze dem Körper auch einiges ab. Deshalb ist es ratsam, den ohnehin erhitzten Organismus nicht noch zusätzlich durch schwer verdauliche Nahrungsmittel sowie übermäßigem Alkoholkonsum zu belasten. Elisabeth Kranzl, Diätologin am LKH Freistadt gibt hilfreiche Tipps, wie man in punkto Ernährung gut gerüstet durch die heißen Sommertage kommt.

  1 / 2   Die Diätologin, Elisabeth Kranzl, rät an heißen Sommertagen vermehrt zu Obst und Gemüse zu greifen.

Zwar gibt es aus schulmedizinischer Sicht keine definitiv von innen „kühlenden“ Lebensmittel oder Speisen, trotzdem kann jeder Einzelne dem Körper im Sommer ernährungstechnisch etwas Gutes tun. „Vermeiden Sie fettreiches Essen. Es braucht viel länger, bis es verdaut ist und stellt somit bei hohen Temperaturen eine zusätzliche Belastung dar“, sagt die Diätologin. Stattdessen rät sie vermehrt zu Obst und Gemüse: „Vor allem Gemüse oder Obst mit einem hohen Wasseranteil – etwa Melonen, Gurken oder Tomaten – empfehlen sich hier.“

Kaltes kühlt nur bedingt

Entgegen landläufiger Meinung macht es dabei nur wenig Sinn, dem heißen Sommer mit extra gekühlter Nahrung zu begegnen. Egal ob Getränke oder Speisen – kalte Lebensmittel kühlen zwar den Magen-Darm-Trakt, sind damit aber insgesamt schwerer verdaulich und bedeuten einen Mehraufwand für den Organismus. Sinnvoller ist es, auf leicht bekömmliche Speisen zurückzugreifen. „Salate jeglicher Art, Fruchtsalate mit Nüssen oder erfrischende, selbst gemachte Obst-Buttermilchdrinks erfrischen und liefern wertvolle Energie“, betont die Expertin. Eine interessante Alternative zum Salat stellt hier beispielsweise eine kalte Gazpacho-, Gurkenschaum-, oder Tomatensuppe dar.

Ein weiterer wichtiger Tipp ist die Verteilung der Nahrungszufuhr auf mehrere, aber kleinere Mahlzeiten. Fünf kleinere Speisen belasten den Verdauungstrakt und Kreislauf weniger als zwei bis drei sehr große Mahlzeiten.

Ausreichend trinken

Das wichtigste Ernährungskriterium in Hitzeperioden ist und bleibt allerdings eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. „Flüssigkeit ist elementar, da der Körper an heißen Tagen durch Schwitzen seine Temperatur reguliert“, betont Elisabeth Kranzl abschließend. Bei Hitze sollten täglich mindestens zwei Liter Flüssigkeit zugeführt werden. Egal ob Wasser oder lauwarme bzw. kalte Kräuter- und Früchtetees, sowie stark verdünnte Fruchtsäfte – nur wer genügend trinkt kommt mit einem klaren Kopf und einem gestärkten Körper durch den heißen Sommertag.


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