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FREISTADT. Seit einigen Jahren schon spendet die gespag/Landeskrankenhaus Freistadt frisch zubereitete Mahlzeiten, die im Krankenhaus nicht konsumiert werden, dem Freistädter Sozialmarkt „arcade“. Bald wird die 11.111-Marke geknackt sein.

"arcade"-Obmann Herbert Stummer (1.v.r.), Chefkoch Bruno Ullmann (3.v.r.), Bezirksgeschäftsleiter des Roten Kreuzes Charles Pickering (6.v.r.), Kaufm.Direktor LKH Freistadt Mag. Rudolf Wagner (7.v.r.), Barbara Tröls und Elisabeth Leitner, Vorstandsmitglieder der "arcade", ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der "arcade" (in grün). Foto: Fotostudio Stummer

Das Freistädter Landeskrankenhaus plant penibel die Anzahl der täglich ausgegebenen Mahlzeiten für Patienten und Mitarbeiter. Rund 2.800 Mahlzeiten pro Woche werden in der Krankenhausküche von Chefkoch Bruno Ullmann und seinem Team zubereitet.

Übrig gebliebene Essen 

Die Menge von rund 40 Essen pro Woche, die übrig bleibt ist bei einer so großen Menge gering, soll aber trotzdem nicht entsorgt werden müssen und wird daher einem sozialen Zweck zugedacht.

Für den Sozialmarkt „arcade“ in Freistadt und seine einkaufsberechtigten Kunden sind diese 40 Mahlzeiten eine willkommene Alternative zum Selberkochen. Besonders Single-Männer kaufen gerne die hochwertigen „Fertiggerichte“ um einen Preis von 1,50 Euro pro Portion.

Menüs werden schockgefrostet

Die Menüs werden im Landeskrankenhaus Freistadt schockgefrostet und in eigens dafür angeschafften Behältern abgepackt. Mit Kühlboxen werden sie von den Mitarbeitern der „arcade“ abgeholt und dort wiederum tiefgekühlt gelagert.

Hälfte geht an den Sozialmarkt in Hagenberg

Redlich geteilt wird mit dem Sozialmarkt des Roten Kreuzes in Hagenberg, mit dem seitens der „arcade“ eine Kooperation besteht.


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