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FREISTADT. Blut kann nicht künstlich hergestellt werden und daher kommt jede lebensrettende Blutkonserve von einem freiwilligen Spender. Ein verantwortungsvoller Einsatz ist selbstverständlich. In den vergangenen Jahren konnte in den Spitälern der Einsatz von Blutkonserven gesenkt werden.

Oberärztin Eva Burghuber ist neue Leiterin des Blutdepots im Klinikum Freistadt. Foto: OÖ Gesundheitsholding

Im Klinikum Freistadt wurden im Vorjahr 769 Blutkonserven und 31 Mal Blutplasma verabreicht. Blut lagert im Kühlschrank und hat eine Haltbarkeit von 42 Tagen ab Spende. Soll ein Patient eine Blutkonserve bekommen, wird im hauseigenen Labor eine Verträglichkeitsprobe (Kreuzprobe – im Vorjahr rund 1.490) durchgeführt. Im Röhrchen wird dafür Patientenblut und Konservenblut zusammengebracht und beurteilt, ob sich diese beiden Komponenten vertragen. Ist die Kreuzprobe in Ordnung, wird die Blutkonserve gewärmt und an die Station ausgegeben.


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