Volkshilfe macht auf Kinderarmut aufmerksam

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Mag. Michaela Maurer Mag. Michaela Maurer, Tips Redaktion, 21.10.2019 19:17 Uhr

BEZIRK FREISTADT. Am Donnerstag, 17. Oktober, dem „Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut“, rückte die Volkshilfe Oberösterreich das Thema „Kinderarmut“ ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Bezirksvorsitzender Hans Affenzeller war mit einem Team auf der Straße, auf machte auf „diese Schande für die Gesellschaft“ aufmerksam. 

„Kinderarmut ist mitten unter uns“, sagt der Bezirksvorsitzende. Die Forderung der Volkshilfe lautet: Kinderarmut abschaffen – jetzt„. Zusätzlich zu Informationen zum Thema Kinderarmut gaben die Volkshilfe-Vertreter auch Gutscheine für die Volkshilfe Shops aus. Damit gibt es minus 50 Prozent auf alle Kindersachen. 

Oft sind es alleinerziehende Mütter, die mit großen finanziellen Problemen zu kämpfen haben. Die Väter sind arbeitslos, psychisch krank oder insolvent und können nur wenig bis gar nichts zum Unterhalt beisteuern. Kinder, die in solchen Familien aufwachsen, haben von vornherein geringere Chancen.  Sowohl was die Bildung als auch die Freizeit betrifft. Reiten, Kino oder Musikschule sind für sie ebenso Fremdwörter wie Urlaub. Kinderarmut in Österreich im Jahr 2019? Das ist kein Märchen, sondern Realität. Rund 340.000 Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre sind in Österreich von Armut betroffen oder zumindest ausgrenzungsgefährdet.

Kindergrundsicherung

Laut EU-Statistik beträgt die Armutsgefährdungs-Schwelle für einen Einpersonen-Haushalt 14.220 Euro pro Jahr, das sind 1185 Euro im Monat. Wie lässt sich Kinderarmut abschaffen? Die  zentrale Forderung der Volkshilfe ist  jene nach einer Kindergrundsicherung. Damit wird jedes Kind als Träger eines eigenen Rechtsanspruchs anerkannt und ein Beitrag zur Chancen- und Teilhabesicherung aller Kinder geleistet. Die Kindergrundsicherung beträgt 625 Euro pro Monat, soll alle anderen Transferleistungen wie zum Beispiel Kinderbeihilfe ersetzen. Die Volkshilfe hat dazu in ganz Österreich einen Pilotversuch laufen, in jedem Bundesland gibt es eine Familie in Not, die aktuell Kindergrundsicherung bekommt.

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