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FREISTADT. Am 12. Mai wird der Tag der Pflegenden begangen. 2020 - im Jahr der Pflegenden - zeigt sich besonders während der Corona-Pandemie, die immense Bedeutung von Pflegefachkräften. 

Pflegende auf der Isolierstation des Klinikums Freistadt Foto: OÖG
  1 / 2   Pflegende auf der Isolierstation des Klinikums Freistadt Foto: OÖG

Zum Gedenken an Florence Nightingale, der Pionierin der modernen Gesundheits- und Krankenpflege, wird jedes Jahr an ihrem Geburtstag, dem 12. Mai,  der Tag der Pflegenden begangen. Aus Anlass ihres 200. Geburtstags hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) 2020 zum weltweiten Jahr der Pflegenden erklärt. Durch die Corona-Pandemie werden die umfangreichen Aufgaben der Pflegenden einmal mehr sichtbar: Noch nie waren die spezifischen Kompetenzen und das persönliche Engagement von Pflegefachpersonen von so immenser Bedeutungwie jetzt.

293 Pflegekräfte im Klinikum Freistadt 

Im Klinikum Freistadt stehen rund 293 tatkräftige Frauen und Männer aus dem Bereich Pflege im Einsatz, um den jährlich zirka 9.555 stationären und 106.487 ambulanten Patienten die beste pflegerische Versorgung zu bieten. Die Vielseitigkeit und die komplexen Anforderungen dieses Berufes wurden in den vergangenen Jahren auch durch die Aus- und Weiterbildung unterstrichen, die bis zu Fachhochschulniveau mit universitärem Abschlussreicht.

Die Corona-Pandemie zeigt die Bedeutung dieser Berufsgruppe für ein funktionierendes Gesundheitssystem auf drastische Weise auf. „Unsere Mitarbeiter zeigen in dieser besonderen Zeit wie professionell sie arbeiten. Sie leisten damit einen wertvollen Beitrag. Besonders hervorheben möchten wir die wertvolle Arbeit aller Pflegenden in den Isolierbereichen und in der Notaufnahme, die durch die umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen eine besondere Herausforderung ist. Allen Mitarbeitern gilt ein großer Dank für ihren täglichen Einsatz“, sagt Pflegedirektor ErnstWeilguny. 

Vertrauensperson hinter Schutzmaske und Visier

Aufgrund des Besuchsverbots stellten die Mitarbeiter der Pflege oftmals auch den wichtigsten sozialen Kontakt für die Patienten dar. „Wir sind die ersten Ansprechpersonen für Patienten. Es ist uns bewusst, dass es für viele Betroffene, sowohl bei den Patienten als auch bei den Angehörigen aufgrund des Besuchsverbotes eine schwierige Situation ist. Wir versuchen, so gut es geht, Zeit für die kranken Menschen zu finden und so anstelle des fehlenden Besuchs für sie da zu sein und Freud und Leid mit ihnen zu teilen. Denn eines ist klar: Die Patienten werden immer im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen“, erklärt Weilguny.


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