Vier Freistädterinnen im Kader für die Faustball-Europameisterschaft
FREISTADT. Mit Magdalena Karger (Angriff), Ines Weglehner, Olivia Woitsch (beide Zuspiel) und Antonia Woitsch (Abwehr) sind vier Spielerinnen der Union Compact Freistadt im Frauen-Kader für die Faustball-EM im Juli in Reiden (Schweiz).

Die österreichische Frauen-Nationalmannschaft hat ihren Kader für die Faustball-Europameisterschaft 2026 in Reiden (Schweiz) nominiert. Nach dem Trainingslager über Fronleichnam in Linz gaben Teamchefin Karin Azesberger und Co-Trainer Andreas Teufer das zehnköpfige Aufgebot bekannt, das Österreich am 24. und 25. Juli bei den europäischen Titelkämpfen vertreten wird. Nach zuletzt zwei Großveranstaltungen ohne Medaille haben die österreichischen Frauen den Einzug ins Finale fest im Blick.
Rang vier
Bei der bislang letzten Europameisterschaft 2023 in Grieskirchen spielte sich Österreich vor heimischem Publikum bis ins Endspiel vor. Danach blieb das Team allerdings sowohl bei der Weltmeisterschaft 2024 in Argentinien als auch bei den World Games 2025 in China ohne Edelmetall und belegte jeweils Rang vier. Gleichzeitig durchlief die Mannschaft in den vergangenen Jahren einen umfangreichen Umbruch. So stehen aus dem EM-Kader von 2023 mit Angreiferin Katharina Gahleitner sowie den beiden Abwehrspielerinnen Iris Mayr und Antonia Woitsch nur noch drei Spielerinnen im aktuellen Aufgebot.
Vier Neue
Gleich vier Athletinnen dürfen sich hingegen auf ihr erstes Großturnier bei den Frauen freuen: Emilia Rick, Magdalena Karger (beide Angriff), Nicole Kempf und Olivia Woitsch wurden erstmals für eine Europameisterschaft nominiert. Komplettiert wird das Team von Marie Scharinger, die künftig vom Zuspiel in den Angriff wechselt, Ines Weglehner im Zuspiel sowie Jasmin Kammerhuber in der Abwehr. Insgesamt sechs Spielerinnen – Mayr, Weglehner, Kammerhuber, Scharinger, Gahleitner und Woitsch – standen bereits bei den World Games 2025 im österreichischen Aufgebot.
„Langfristig aufbauen“
Für Teamchefin Karin Azesberger ist die Nominierung gleichzeitig ein weiterer Schritt in einem langfristigen Entwicklungsprozess. „Wir haben bei unseren Trainingslagern in Faak und auch jetzt in Linz viele Sätze gespielt, um als Team zusammenzufinden“, erklärt die Oberösterreicherin. „Wir sehen unsere Aufgabe darin, langfristig ein Team für die nächsten Jahre aufzubauen.“ Die Verjüngung des Kaders setzt sich dabei fort, mit Karger, Rick und Kempf stehen gleich drei U21-Spielerinnen im Aufgebot der Frauen.
„Wir wollen einen stabilen Kader formen, der sich Schritt für Schritt entwickelt und auch bei den nächsten Großevents konstant um die Stockerlplätze kämpfen kann“, betont Azesberger. Trotz des langfristigen Blicks reist Österreich mit klaren Ambitionen in die Schweiz. „Es wäre gelogen zu sagen, dass eine Medaille kein Thema ist“, sagt die Teamchefin. Nach zwei Turnieren ohne Edelmetall will die Mannschaft nun wieder den Finaleinzug in Angriff nehmen.


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