Kinderarmut gibt es auch im Bezirk Freistadt: Spendenaktion für den Schulbeginn
FREISTADT. Das Volkshilfe Projekt „Kinderarmut abschaffen“, das für zwei Jahre von Leader unterstützt wird, geht in die erste Runde. Gemeinsam mit dem Sozialservice und der Pfarre Freistadt bittet die Volkshilfe um Spenden in Form von Gutscheinen oder Geldspenden, um Familien in Notsituationen den Schulbeginn zu erleichtern.

„Gerade jetzt in der Coronakrise ist es für viele Familien, die ohnehin schon sehr wenig Geld zur Verfügung haben, durch Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit noch schwerer geworden. Dass es da noch immer Menschen gibt, die glauben Kinderarmut ist bei uns ein Märchen, ist einer der Hauptgründe, dass wir im Bereich Bewusstseinsbildung zu diesem Thema noch einiges bewirken wollen!“, sagt Volkshilfe Bezirksvorstand Hans Affenzeller.
Von Armut betroffene Familien unterstützen
Um Familien in Notsituationen den Schulbeginn zu erleichtern, bitten Volkshilfe, Sozialservice und Pfarre Freistadt gemeinsam um Spenden in Form von Gutscheinen oder Geldspenden.
Diese Spenden können ab sofort bei den drei Organisationen abgegeben oder auf deren Spendenkonten überwiesen werden. Wie die Volkshilfe dies bereits seit vielen Jahren macht, werden die Gutscheine im Herbst zu Schulbeginn an von Armut betroffene Familien heuer erstmalig auch von Pfarre und Sozialberatungsstelle ausgegeben - solange der Vorrat reicht.
„Schulbeginn heißt für alle Familien viele extra Ausgaben, die für zahlreiche Eltern eine große Herausforderung darstellen“, weiß Michael Lindner, Vorsitzender des Sozialservice Freistadt. Irmgard Sternbauer, Pastoralassistentin der Pfarre Freistadt, kennt dieses Problem auch: „Es ist schön, nun das Thema gemeinsam anzugehen, um damit so vielen Familien wie möglich helfen zu können.“


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